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Der Google Chefingenieur Matt Cutts hat in seinem Blog gestern das erste mal dieses Jahr auf aktuelle Änderungen im Google-Index reagiert. Nach seiner Aussage wurden zuletzt am 27ten Dezember 2005 neue Daten auf die “normalen” Datencenter aufgespielt und unabhängig davon der parallel laufende Testserver “Bigdaddy” weiterentwickelt. Im Gegensatz zu den von Brett Tabke (Betreiber Webmasterworld-Forum) […]

Test-Datencenter “Bigdaddy”

Der Google Chefingenieur Matt Cutts hat in seinem Blog gestern das erste mal dieses Jahr auf aktuelle Änderungen im Google-Index reagiert. Nach seiner Aussage wurden zuletzt am 27ten Dezember 2005 neue Daten auf die “normalen” Datencenter aufgespielt und unabhängig davon der parallel laufende Testserver “Bigdaddy” weiterentwickelt.

Im Gegensatz zu den von Brett Tabke (Betreiber Webmasterworld-Forum) benannten “normalen” Google Updates ist “Bigdaddy” kein Update sondern ein Testserver mit völlig neuer Infrastruktur, der von Matt Cutts benannt wurde. Dieser Testserver existiert wohl schon seit etwa einem Monat (dem vermutetem Ende des Updates Jagger 3) und war bereits auch schon Teil der von Google praktizierten Datencenter-Rotation.

Da “Bigdaddy” bisher aber nur zeitweise online war und immer wieder daran gearbeitet wurde, wird erst jetzt zum Jahresanfang um Feedback zu den dort enthaltenen Ergebnissen gebeten. Bigdaddy ist ab sofort auf 66.249.93.104 sichtbar. Laut Matt Cutts wird dieses Datencenter für dieses Jahr richtungsweisend und in naher Zukunft (etwa 1-2 Monate) auch auf die normalen Datencenter aufgespielt.

Q: Do you expect this to become the default source of web results? How long will it take?
A: Yes, I do expect Bigdaddy to become the default source of web results. The length of the transition will depend on lots of different issues. Right now I’m guessing 1-2 months, but if I find out more specifics I’ll let you know.

Auf “Bigdaddy” sollen bekannte Google-Bugs wie das “canonical URL” Problem, die Site-Abfrage oder falsche Bewertung von Redirects (URL Hijacking) behoben werden und eine grundlegende Umstrukturierung des Suchindex für zukünftige Entwicklungen des Google-Algorithmus stattfinden. Um dies zu erreichen bittet Matt Cutts um Feedback zu den beiden Bigdaddy-Datencentern:

Reporting spam in the bigdaddy data center
I definitely want to hear about webspam that you see in Google. The best place to do that is to go to http://www.google.com/contact/spamreport.html . In the “Additional details:” section, I would use the keyword “bigdaddy” in your report.

Tja, da kann man als SEO oder Webmaster ja wohl erstmal nur gespannt abwarten (und Feedback an Google geben) bis Bigdaddy auf Google.de in die Datencenter-Rotation aufgenommen wird.

Wenn´s nach mir geht kann´s ruhig schnell gehen, da meine eigenen, aber auch die Kunden-Resultate, dort flächendeckend noch etwas besser positioniert sind – und das obwohl keines unserer Projekte im Vorfeld vom “canonical URL” Problem, Redirects durch URL-Hijacking oder anderen Google-Bugs betroffen waren ;-)

Nach meinem momentanen Eindruck vom Bigdaddy-Datencenter 66.249.93.104wird das Google-Ranking mit/nach Bigdaddy insgesamt wieder genauer kalkulierbar (und damit auch unsere Ranking-Angebote) und nachvollziehbarer! Auch die Tatsache, daß Google versucht aktuelle Änderungen stärker zu kommunizieren und vor allem auch Feedback von SEO´s und Webmastern bei Änderungen zu berücksichtigen, wirkt zumindest mal etwas vertrauenbildend.

Was auch positiv auffällt ist die Tatsache, daß Google die Index-Aktualisierung vom 27ten Dezember gezielt nach die Weihnachtsfeiertage gelegt hat, um das Weihnachtsgeschäft nicht zu “stören” – hier haben die Verantwortlichen anscheinend etwas aus der negativen Presse rund um das Google-Updates Florida Ende 2003 gelernt, während dem tausende Webmaster ihr Weihnachtsgeschäft über Google.com “vergessen” konnten.

Die Seiten von Matt Cutts (auf englisch) zum Thema Bigdaddy:
Bigdaddy
Bigdaddy on the move


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Der Artikel " Test-Datencenter “Bigdaddy” " enthält 497 Wörter.

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Am 05.01.06, 11:03 in Google SEO
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare. Kommentare und Trackbacks wurden von Frank geschlossen.


14 Kommentare zu "Test-Datencenter “Bigdaddy”"

  • Mehr als ein Update: Google testet auf “Bigdaddy” neue Techniken
    […] SEO-Marketing Blog: Bigdaddy Test-Datencenter Google Bisher kann man es [Bigdaddy] unter der Adresse 64.233.179.104 testen. Man sollte sich aber noch nicht auf diese Ergebnisse verlassen, und auch (noch) nicht in Panik verfallen wenn die eigene Seite aus der Top10 gerutscht sein sollte. […]

  • Google Updates – von Backlinks bis ‘BigDaddy’

    Seit 26. Dezember 2005 gibt es erkennbare, auffällige Aktivitäten bei bestimmten Google-Ergebnissen. Obwohl es nach dem Gesetz der Regelmäßigkeit noch zu früh ist, für ein Update der PageRank-Anzeige, hat hatte Google zum…

  • […] Meinungen: Ebenso wie Frank Schräpler vom Seo-Marketing-Blog begrüßen wir, dass Google Änderungen zunhemend öffentlich darstellt und um Feedback bittet, wenngleich beim deutschsprachigen Angebot von Google der direkte Feedback-Link noch fehlt. […]

  • […] Nachdem die bewusste Feedback-Einbeziehung von Webmastern und Suchmaschinenoptimierern in die Änderungen einerseits auf willkommene Berücksichtigung, andererseits aber auch auf Misstrauen gestoßen ist, ergibt für mich das Vorgehen nun einen erkennbaren Sinn: Das bisherige Aussortieren von übermäßig optimierten Angeboten führte zu Qualitätseinbußen der Suchergebnisse. Große Webseiten wurden übermäßig bevorteilt, auch wenn kaum ein inhaltlicher Bezug zur Suchanfrage bestand. Nach Prüfungen unter obigem Datacenter scheint für uns die inhaltliche Relevanz wieder an Bedeutung zu gewinnen. Damit versucht Google einen Schritt zurück und gleichzeitig zwei nach vorne zu gehen: Mehr Relevanz und weniger Spam, also bessere Suchergebnisse. Bei dieser Gelegnheit ist anzumerken, dass die Suchergebnisse insbesondere von Yahoo! qualitativ beachtenswert sind, weil Yahoo weniger mit Spam zu kämpfen hat und viel in die Sortierkriterien investiert hat. Ob dies die Machtstellung von Google beeinträchtigen kann, ist eine andere Frage. […]

  • hi,

    66.249.93.104
    64.233.179.104
    sind beides BigDaddy DC’s

    kann es sein das die IP 66.249.93.99
    ebenfalls ein Bigdaddy ist ?

    Er zeigt zumindestens die gleichen Ergebnisse

  • […] via ION, @-web, InternetMarketingNews, Ottz, SEO Blog, SuMaOptBlog und GoogleWatchBlog […]

  • Hi,

    sind meiner Meinung nach alles schon seit einigen Tagen Bigdaddy-Datencenter …;-))
    Der Rollout auf alle Datencenter könnte bereits begonnen haben, da ich über Google.de schon beinahe regelmässig auf eines der oben genannten (und auch noch weitere, hab nur kein Interesse alle IP-Nummern zu checken) BD-Datencenter komme – mir solls recht sein, da es durch die Bank positiv für uns ist …

  • Guter Bericht, sehr gut geschrieben und paar Fakten.
    Google ist eh nur eine Maus die sich als Löwe verkleidet ;)

    Hardware Reviewer

  • Danke für die Blumen – schickes Typo3 im Blogstyle habt ihr “gebastelt” … ;-)

    … in der Tierwelt weitergesponnen:

    Google ist eine kleine Black-Evil-Maus, die sich als großer White-Hat-Löwe verkleidet, aber leider farbenblind und/oder seit dem allerersten Googledance “in Trance getanzt” ist, und nicht wahrhaben will, daß sie nicht nur im Herzen schwarz (evil=geldgeil) ist :)

    Irgendwie ist Google dadurch über die Jahre eine “tierische Grauzone” mit gespaltener Persönlichkeit geworden …

    Stop Google censorship in China – welcome to reality in Googlevil … Bigdaddy is watching you ;-)

  • moin leute,
    habe gerade bei matt cutts gelesen, das bigdaddy jetzt aufgespielt wird…

    greetz…
    ad_prof

  • 11. Goatix

    Hi ad_prof,

    Danke für den Hinweis (dafür habe ich Deinen kaputten Backlink repariert ;-)) – hatte schon aktuell zu Bigdaddy geschrieben, aber noch nicht veröffentlicht ;-)

  • nett von dir…
    thx ;-)

  • 13. Goatix

    na abba imma gerne …
    greetz ;-)

  • […] Das Phänomen des URL-Hijacking ist ein bereits alter Google-Bug (seit etwa Mitte 2003 bekannt), der es ermöglicht fremde Websites aus den Google Suchergebnissen zu “entführen”. Ich kenne zwar keine 100%-ige Prävention, die weiter unten folgenden Punkte machen das Hijacking zumindest aber schonmal etwas unwahrscheinlicher. Die URL-Entführung wird durch eine Weiterleitung (meta refresh oder 302 redirect) von einer stark verlinkten URL (meist mit hohem Pagerank) auf die betroffene URL ausgelöst. Ergebnis ist, daß die verlinkte URL aus den Suchergebnissen verschwindet und stattdessen die verlinkende URL gelistet wird. Dieser Google-Bug betrifft relativ viele Websites, da immer noch viele Webmaster z.B. bei Webkatalog Einträgen zur Generierung von Backlinks immer noch fasziniert auf den PageRank der Webkataloge starren und dabei die Gefahr des URL-Hijacking nicht kennen oder beachten. Laut Matt Cutts soll der Google Bug zwar durch (oder auf Basis von) Bigdaddy endlich auch behoben werden – ob und vor allem es denn tatsächlich klappt wissen die Götter, da momentan auf Bigdaddy-Datencentern noch gehijackte URL´s auffindbar sind … […]


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