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Matt Cutts weist in seinem Blog darauf hin, daß Google nun auch (Doorwaypages) Spam in anderen Sprachen als englisch bekämpfen will. Spam-Bekämpfung scheint bisher für Google international kein ernsthaftes Thema gewesen zu sein?

SEO Spam in Deutschland

Matt Cutts veröffentlichte gerade vorgestern mal wieder einen Warnschuss gegen Suchmaschinen-Spam mithilfe von “Keyword Stuffing” und Doorwaypages oder/und automatischen Weiterleitungen mit Javascript. Nach seiner Aussage erwartet er, daß Google dieses Jahr einen größeren Augenmerk auf Spam in anderen Sprachen als englisch legen wird, egal ob das nun deutsch, französisch, italienisch, spanisch, chinesisch oder jede andere Sprache sei.

Als Beispiel führte er eine deutsche Domain (automobile.de), deren Spam-Subdomains und das angehängte Spam-Netzwerk an, die allerdings auch sehr unprofessionell versucht haben zu spammen.

Hier ein Screenshot einer der Subdomains mit abgeschaltetem Javascript, um eine Vorstellung von dieser an sich leicht erkennbaren Art von Spam zu geben:

Screenshot einer der der Doorwaypages mit automatischer Javascript-Weiterleitung unter mercedes-benz.automobile.de

Nicht nur daß diese Seiten zu Tausenden (auch auf weiteren Domains) auf Subdomains der Haupt-Domain (sehr “tapfer, um nicht zu sagen blöd” vom zuständigen Webmaster, SEO kann man dazu glaub nicht sagen ;-)) platziert wurden, sie bestehen ausschliesslich auch nur aus großen Mengen von Keywort-Anhäufungen (Keyword Stuffing) ohne Sinnzusammenhang und Ausformulierungen.

Kein Wunder wurde dann angesichts fehlender relevanter Inhalte (oder um den ganzen Spam-Projekt noch die “Krone” für den unfähigsten Black-Hat-SEO Deutschlands aufzusetzen) per automatischer Javascript-Weiterleitung auf die jeweils zugeordnete sichtbare Unterseite weitergeleitet.

Die Anwartschaft auf die Auszeichnung für wirklich naiven + unprofessionellen Steinzeit-Spam hat sich der Webmaster allerdings dadurch verdient, daß die JS-Weiterleitung nicht einmal ausgelagert und “zerlegt” wurde, sondern einfach mithilfe von location.replace(url) im normalen Seitenquelltext platziert ist. Daß man dies schon länger nicht mehr so machen sollte, weiss an sich jeder SEO-Newbie, da Google schon länger Robots durch WWW schickt, welche Javascript interpretieren können – zumindest wenn das Javascript direkt im Seiten-Quelltext steht.

Naja, muss der Verantwortliche letztlich als eine ziemlich teure Anfänger-Lektion hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung akzeptieren, da ein “reinclusion request” bei dieser Ausgangslage nicht einfach werden dürfte und das Erreichen vergleichbarer Positionen sehr lange dauern wird – schade um die bis auf weiteres “verbrannte” Domain …;-)

Das folgende Zitat von Matt Cutts sagt letztlich aus, daß der zuständige SEO genannt werden soll, bevor die Site per “reinclusion request” wieder in den Google-Suchindex kommen kann – falls es nicht nur ein Angestellter von automobile.de war, dürfte der entsprechende SEO-Anbieter im Anbetracht des möglichen Totalverlustes seiner eigenen Projekten jetzt ganz schön ins schwitzen geraten:

So automobile.de, when you believe your pages are clean enough to be reincluded in Google, send us a Google reinclusion request. We’ll need to hear about who suggested the SEO idea of JavaScript redirects not only on automobile.de, but on other domains such as http://www.automobile-versicherung.de/ and http://www.automobile-finanzierung.de/ and http://www.automobile-leasing.de/ and http://www.neuwagen-jahreswagen.de/ .

In meinen Augen stellt sich angesichts der Spam-Darstellung von Matt Cutts die Frage, ob das ein verzweifelter Versuch ist nicht-englischen Spam durch “an den Pranger stellen” zu bekämpfen und auf den Abschreckungseffekt zu setzen, oder ob tatsächlich umfassende Anti-Spam Massnahmen gegen SEO-Spam in 2006 folgen werden?

Ob man diese Warnung als Spammer nun ernst nehmen sollte oder auch nicht, bleibt mal dahingestellt. In den vergangenen 2 Jahren wurden bereits viele derartiger Spam-Konstrukte aus dem Google-Index entfernt – da stellt sich angesichts dieser Ankündigung natürlich die Frage ob das eventuell bisher doch noch alles manuell bereinigt wurde und nun ein Automatismus dafür eingesetzt werden soll?

Defacto findet man (auch wenn automobile.de keine ihrer ursprünglich mal mehreren 100Tsd Seiten mehr im Google-Index hat) momentan immer noch riesige Konstruktionen die nach dem gleichen oder sehr ähnlichem Schema “gestrickt” sind und funktionieren wie eh und jeh. Siehe auch mein altes Posting zu Suchmaschinen-Spam mit Doorwaypages mithilfe deutscher Software-Tools, welche seit 1998 unverändert funktionieren und von Google bis zum heutigen Tage nicht erkannt oder gar abgestraft werden.


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Am 13.01.06, 13:50 in Google SEO
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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von Deinem Blog aus "verewigen".
· Gelesen: 9737 · heute: 5


2 Kommentare zu "SEO Spam in Deutschland"

  • […] Na ja, wie auch immer. Soll doch jeder machen wie er oder sie es für richtig hält. Ich bleibe dabei, Seiten dadurch zu optimieren, dass richtige Inhalte erstellt werden, die dem Nutzer auch wirklich einen Nutzen bringen. Da habe ich zwar mehr Arbeit (und koste auch vermutlich mehr Geld) aber ich habe ein gutes Gefühl und nicht die Angst im Nacken, dass Suchmaschinen die Täuschung bemerken und die ganze Domain meines Kunden aus dem Index schmeissen. Auf dem Weg sind sie ja schon … Vorsicht ist also angebracht, Kollege. […]

  • 2. Oaksr

    Bekomme laufend SPAN E-Mails jetzt vom SEO Experten Gerd Sch***ber aus Villach.

    Was soll das und hat das für einen Sinn?


Deine Ideen zum Artikel: SEO Spam in Deutschland

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