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Was für Effekte hat die rasante Entwicklung der SEO Anbieter Menge auf spezialisierte SEOs?

Entwicklung der SEO Branche?

Da ich nur sehr ungern in Nofollow Blogs ausführlicher kommentiere, habe ich gerade kurzerhand beschlossen, aus nem länger ausgeartetem Kommentar nen eigenen Artikel zu machen ;-)
Thema: wohin entwickelt sich der SEO Markt?

Auf das Thema “SEO Markt Entwicklung” bin ich gerade bei Marco (boah, dort sind sogar Trackbacks Nofollow, von daher “Gleiches für Gleiches”) gestoßen … solltet ihr erst mal lesen, um den Zusammenhang zu unten zu bekommen …

Hier mal mein Ex-Kommentar, der nun zu nem eigenen Artikel mutiert ist:

… wie wahr, schicker Artikel … jeder der schon länger dabei ist, hat die Seofizierung jedes noch so ahnungslosen Webmasters, die Expansion der bestehenden Agenturen und die neu entstandenen reinen SEO Vertriebsgesellschaften der letzten 2-4 Jahre natürlich live mitbekommen.

Es gibt wie in jeder Branche Licht & Schatten durch kontinuierliche Expansion, wobei es mir in der SEO Branche seit Jahren so vor kommt, als ob lichtdurchflutete Sonnenfleckchen in etwa gleich groß geblieben sind, die Schatten drumherum aber immer länger werden :-(

Sehr seltsam finde ich all die Newbie Head of SEOs & SEO Consultants, die kaum praktische Erfahrung haben und sehr oft nur im Nebel rumstochern, bzw. Ihre Erfahrungen auf dem Rücken von Agentur-Kunden sammeln. Kenne da mehrere so Kandidaten, die ich nicht mal als Wochenendvertretung auf meine Kunden los lassen würde ;-)

Letztlich habe ich als spezialisierter SEO aber nur von der rasanten Entwicklung der Branche profitiert, da:

  1. … fast nur noch Neukunden kommen, die vorher bereits bei ner Agentur waren und entweder einfach zu teuer oder zu schlecht (oder Beides) betreut wurden. Ergo: der Agentur-Markt macht aktive Akquise für mich & ich muss nicht mehr ganz so viel erklären ;-)
  2. … im Zuge von Anbieterflut & gestiegenem Wettbewerb auch der Preis der Dienstleistung gestiegen ist. Dort wo ich mich vor 3-4 Jahren noch über 500-800 € Kunden gefreut habe, zahlen meine Neu-Kunden der letzten 2 Jahre nun im Mittel monatlich das Dreifache ohne es unverhältnismäßig zu finden, da sie zuvor bei irgend ner Pseudowichtig-Agentur das Vier- bis Achtfache hingelegt haben. Gut, der zu betreibende Aufwand meinerseits ist natürlich auch höher geworden & die gelieferte Quality ist auch mit den Budgets gestiegen, trotzdem kann man mit dem Mehr-Spielgeld tolle Linknetzwerke aufbauen/kaufen & spannende Tools entwickeln lassen um die eigenen Kunden noch professioneller betreuen zu können …
  3. … die vielen SEO-Anbieter oft keine Ahnung von von der Umsetzung ihrer, wahrscheinlich irgendwo abgemalten, SEO Angebote haben, hat sich das Neugeschäft bei mir von direkter Endkundenansprache stark Richtung whitegelabelter Werbeagentur-Kunden Betreuung entwickelt. An diese wirklich interessanten VIP-Häppchen bin ich zuvor nur seltener ran gekommen, da ich noch nie Lust hatte, meine Zeit bei nem Pitch oder auf Konferenzen zu vergeuden … mittlerweile ist das Geschäft als Whitelabel SEO für Werbeagentur-Kunden ein Selbstläufer vom Feinsten …

Fazit: alles in allem ne prima Entwicklung für spezialisierte Anbieter & für mich ne mehr als heile SEO-Welt mit Potential ohne Ende …

Wenn man fähiger & fairer SEO ist, wird man sowieso auf dem Silbertablett rum gereicht oder sammelt sich einfach, wie früher auch schon üblich, Kunden direkt über Google ein.
Es ist aus meiner Sicht also in der Praxis kein Problem, sich von dem immer stärker aufquellendem SEO-Einheitsbrei ohne Substanz abzuheben, bzw. davon sogar zu profitieren, da Kunden irgendwann konkrete Ergebnisse ihrer Investitionen sehen wollen und so lange Anbieter wechseln, bis es irgendwo passt.

Ausnahme davon sind investorengestützte Startups … die ballern oft auch mittelfristig viel höhere Beträge für SEO & SEA raus, als sie beim direkten Gegenrechnen jemals einnehmen werden und argumentieren dann mit Image/Markenaufbau. Aber auch damit kann man als SEO ja prima leben … zumindest bis die Startup-Bude nach 2-3 Jahren verkauft wird ;-)

Ich glaube daran, dass sich der SEO Anbieter Markt in den kommenden 2-3 Jahren stark bereinigen wird … leider findet aber dieser Selektionsprozess auf dem Rücken der weniger gut informierten Kunden statt. Was denkt ihr, wo die Reise hin geht?

have a nice weekend …


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Der Artikel " Entwicklung der SEO Branche? " enthält 637 Wörter.

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Am 20.02.10, 17:15 in Google SEO
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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· Gelesen: 12756 · heute: 2


35 Kommentare zu "Entwicklung der SEO Branche?"

  • 1. Mariusz

    Hallo,

    ich denke, dass Kunden mit der Zeit sensibler fuer SEO werden und auch gezielter nach den Faehigkeiten der SEOs/Agenturen fragen werden.

    Aber ehrlich gesagt, wer will schon Kunden, die solchen Bauernfaengern in die Netze gehen. Die glauben ja auch den “Social-Media-Gurus” ;)

    VG Mariusz

  • Meine reise geht als erstes zum entfernen des Trackback-Nofollow ;-) Thx

  • 3. Frank

    @ Mariusz

    wenn das alles so einfach wäre. Als Aussenstehender abzuschätzen, ob ne Agentur Fähigkeiten (oder Willen/Kapazität diese umzusetzen) hat oder nicht ist aus meiner Sicht sehr schwer bis beinahe unmöglich.

    Wenn Agenturen Neuanfragen ihre eigenen Referenzen zeigen (für die einige natürlich viel Geld ausgeben – siehe Key “SEO” ;-)) geht der Ahnungslose natürlich davon aus, dass die das mit nem leichteren Key für Kunden erst Recht schaffen …

    @ Marco / Seonaut

    guter Plan … sach Bescheid, wenn´s soweit ist, dann schmeiss ich das Nofollow im Artikel natürlich direkt raus ;-)

  • Hallo,
    wohl wahr dieser Artikel. Auch wir haben einige Kunden, die vorher bei “SEO-Agenturen” waren, die überteuert und bei der Optimierung nicht wirklich die besten waren. Wir müssen nun mit dem Misstrauen des Kunden umgehen. Deshalb gestalten wir den Prozess möglichst transparent, damit der Kunde jederzeit einen Einblick haben kann und setzen auf Qualität in Sachen Content und Linkbuilding.
    Der Entwicklung der SEO-Branche sehen wir entspannt entgegen, denn Qualität und Aktualität tun ihr einiges.

  • Ich glaube zwar auch, dass Angebot und Nachfrage früher oder später zu einer Marktbereinigung führen werden, aber aktuell befindet sich die SEO-Branche meiner Meinung nach immer noch am Anfang eines langwierigen Professionalisierungsprozesses.

    Man darf gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen! ;-)

  • m.E. ist es nur eine Frage der Zeit, wann Google (SEO=Google) SEO abstraft.
    Wenn ich mir sie Suchergebnisse bei Google auf der1.Seite anschaue wird mir manchmal schlecht. Kein Inhalt, Kein Qualität.

  • @ A. Baki

    Du setzt SEO mit Spam gleich. Das ist per se aber nicht richtig. Man muss differenzieren: Black hat Methoden (also Spam) werden schon seit Jahren von Google “abgestraft”. White hat SEO wiederum liegt ganz im Sinne von Google, denn das Resultat davon sind saubere Serps, zufriedene Webmaster und Besucher – und das will Google ja selbst. ;-)

    ==> http://www.google.de/webmasters/docs/einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.pdf

  • 8. andre

    @A.Baki Es reicht, wenn Du einfach Matt Cutts mehr hörst! (NB man muss sehr aufmerksam und auch sehr richtig hören) :-)

  • 9. Dan

    “Es gibt wie in jeder Branche Licht & Schatten durch kontinuierliche Expansion, wobei es mir in der SEO Branche seit Jahren so vor kommt, als ob lichtdurchflutete Sonnenfleckchen in etwa gleich groß geblieben sind, die Schatten drumherum aber immer länger werden :-(”

    … es kommt dir nicht nur so vor, es ist tatsächlich so (leider). Ich sehe fast täglich neue “normale Werbeagenturen” die sich plötzlich die Dienstleistung “SEO” auf die Fahne (Website) schreiben, obwohl diese nicht mal ansatzweise auch nur einen blassen Schimmer davon haben, was das überhaupt ist. Da werden dann auch gleich Referenzen aufgeführt, die es noch nicht mal in den Index geschafft haben, wie krass ist das denn? Ich vertraue da einfach auf die “Gesetze der freien Marktwirtschaft” und das sich das in naher Zukunft alles von selbst regelt (jaja ich weiss das ist sehr optimistisch ;)

  • Nicht alles ist so einfach. SEO ist eben ein kein transparentes Markt. Es wird schon längere Zeit geschrieben und gesprochen, dass der Markt sich irgendwann von möchte SEOs bereinigt, dennoch es bleibt wie auch vor Jahren. Es gibt ganze Menge SEOs die nach paar Monaten die Dienste anbieten. Ist einer möchte gerne SEO von der Bildschirmfläche weg, sind bereits3 neue da. Meine Meinung ist: es war so, es ist so und es bleibt so!

  • SEO ansich ist ja leider eine Sache geworden die stellenweise einen sehr schlechten Ruf bekommen hat, wie Frank auch schon sagt, viele haben schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Agenturen.
    Anderseits gibt es auch Kunden die mit massenhaft Keys in Top 10 sein wollen und dafür Lau bezahlen wollen und noch Garantien haben wollen das die Seite zb in 6 Monaten in Top 10 ist, was soll man mit so Kunden machen?

  • 12. Frank

    @ jan

    … bei denen hilft nur ignorieren – gibt genug Kunden, die eine realistische Sicht auf die Möglichkeiten haben ;-)

  • […] SEO Marketing Blog […]

  • @ Frank ignorieren ist gut, nur stellweise auch schade weil normal würde deren Seite schon in Top 10 gehören da wo jetzt sehr viel spammiges ist, nur ich kann und will auch nicht für lau arbeiten :)
    genausowenig wie ich umziehen will zu webby :(

  • 15. SEO-Kritiker

    @ Frank & jan
    Ein SEO sollte seinem Kunden gegenüber ehrlich sein. Wenn ein niedriges Budget nicht für die Top 10 ausreicht, sollte man es dem Kunden sagen. Meine Erfahrungen sind, dass die richtig guten SEO´s nicht mehr für Kunden arbeiten, sondern Ihre eigenen Projekte aufbauen. Diese Projekte findet man in allen Bereichen bei Google ganz weit vorn. Hier werden dann Daten von Interessenten gesammelt und als Leads weiterverkauft. Einen Mehrwert kann ich für den Interessenten nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, es werden zusätzliche Kosten produziert, die der Interessent irgendwo wieder bezahlen muss.

    Zur Entwicklung der SEO Branche:
    Es wird so bleiben, wie es ist. Schlechte SEO´s werden Ihren Kunden mit irgendwelchen Versprechen und angeblichen Garantien das Geld aus der Tasche ziehen. Die guten SEO´s werden mehr und mehr eigene Projekte aufbauen und irgendwann jede Nische besetzen.

  • 16. Frank

    @ SEO Kritiker

    naja, der Erfahrung kann ich nur bedingt zustimmen. Kenne einige richtig gute SEOs, die das zweite Kundenstandbein weiterhin behalten oder zuletzt auch ausgebaut haben, da es in den letzten Jahren finanziell spannend geworden ist, speziell für größere Kunden zu arbeiten. Zumal gerade Neukunden oft die besten Affiliate-Ideen & Möglichkeiten für Eigenprojekte mitliefern ;-)

    Klar kann man von Affiliate SEO-Projekten denken was man will … gibt auch viel funktionierenden SEO-Schrott in dem Bereich. Grundsätzlich kann man aber bei gut gemachten Projekten sehr wohl auch von Mehrwerten sprechen. Kenne/hab Projekte die freiwillig Uni- & andere Trust-Backlinks für die enthaltenen (da muss man als SEO halt ein paar Euronen für recherchierende Texterlinge mit Fach-Knowhow in die Hand nehmen & nicht die billigsten Textbroker-Texte einkaufen) Informationen bekommen haben. Steht ja nirgends geschrieben, dass nur Verlage und Fulltime-Redaktionen sinnvollen Mehrwert-Content schreiben können …

  • @ SEO Kritiker

    ich gebe dir Recht viele guten SEO machen halt eigene Projekte, ist eben der andere Weg wenn der Kunde nicht versteht welcher Aufwand an Zeit in ein Projekt stellenweise gesteckt wird. Viele Kunden denken ja, das ist doch nicht viel die sitzen ein wenig am Computer und ändern da vielleicht ein Komma, und dafür wollen die so viel Geld.
    Die meisten Unternehmen verstehen überhaupt nicht worum es überhaupt geht, und ist verständlich, aber ein SEO an sich ist auch nicht immer Verkäufer, weil er erzählt zb den Kunden was man alles machen müsste und der Kunde ist überfordert weil er zb manches nicht versteht.

    Deswegen ist es eben schon ein Mehrwert auch für den Kunden wenn er für Lead bezahlt, im Gegenzug bei Google für Klick wo man massenweise Geld verbrennen kann :)

  • 18. Entwicklung der SEO Branche : MEDIA.AG

    […] See more here: Entwicklung der SEO Branche […]

    Edited: Link entfernt, da Artikel entfernt …

  • 19. Mario

    Mitterlweile steigt ja die Anzahl an Seo-Agenturen. Da wird es halt für den Leihen immer schwieriger zu unterscheiden zwischen Qualität und Quantität.

  • Ich bezweifel mal das die SEO Agenturen steigen, es sind eher die die mal kurz wo was gelesen haben und nun annehmen seo zu können :)
    Ich würde eine Agentur nach den Ergebnissen bei Google beurteilen, zb ich nehme meine Suchbegriffe die ich gern hätte suche bei Google und gehe auf die ersten 30 Seiten. Dort schaue ich nach wer bei denen SEO betreibt und frage an wegen einen Angebot

  • @A. Baki:

    Da kann ich dir nur zustimmen. Manchmal ist man echt erstaunt, was sich auf der ersten Seite so alles wiederfindet.

  • 22. Frank

    @ Peppeneppe

    … besonders wenn man sich derartige Schwachsinnsprojekte wie die diversen Webseiten zur Kernzerteilungsmaschine anschaut.
    Suchmaschinen mit derartigem Schwachsinn zu zu ballern um etwas zu veranschaulichen, was seit Jahren in Büchern beschrieben steht, kann auch nur dem Hirn eines Dozenten/Lehrers entspringen & ist an Sinnlosigkeit kaum noch zu überbieten …

  • Hi Frank das sind genau die die sich aufregen über die ach so schlechten Serps und selber so was produzieren, noch dazu hat er massenhaft ungültige Seiten drauf. Und auf seiner burninghero.de brüstet er sich noch die Serps bei google damit zu stürmen :)ich schätze das ist ein 13 bis 15 Jähriger

  • 24. Frank

    @ Janos

    nee, der ist tatsächlich Student & damit wahrscheinlich etwas älter … hab mir gerade mal noch ein paar andere Seiten von dem Projekt angeschaut, dabei wurde erwähnt dass das ein Studien-Projekt ist um Suchmaschinenoptimierung zu verstehen/lernen. Trotzdem natürlich alles sinnloser Schrott ;-)

  • Doch schon so alt, aber ehrlich gesagt das nervt mehr was die stellenweise so in Studium oder gar Lehrgängen gesagt bekommen über Optimierung Sumas, da sind stellenweise so schwachsinns Theorien drin, naja was solls.

  • 26. MDatze

    Ich denke ganz einfach, dass die weniger erfahrenen Kunden auch einschätzen können, ob die Arbeit einer Agentur oder eines Consultants gut ist oder nicht. Das fängt erstens bei der umfassenden Beratung an und hört bei messbaren Ergebnissen auf.
    Spätestens, wenn sich kein Erfolg einstellt, wir nach Alternativen gesucht.

  • @ MDatze was ist umfassende Beratung? gerade da geht es ja stellenweise los, man soll beratend tätig sein, nur das ist doch auch Zeit, und Zeit wird in einer Firma mit Geld gemessen, ist also alles zweischneidig.

    Ist analog ja auch beim Handel so, beim fachhändler lässt man sich beraten weil er es gut kann und weis, und in Disscouter wird gekauft weil es billig ist, die Frage ist was hat der Fachhändler davon?

  • 28. tommy

    Jeder hat wohl schon Kunden von anderen Agenturen gehabt. Liegt das aber imemr an den Agenturen? Guckst Du hier: http://www.toolboks.de/white-papers/suchmaschinenoptimierung-seo-mythen-und-missverstaendnisse.html

  • @ tommy ich denke nicht das jeder schon mal Erfahrungen gemacht hat mit Agenturen, gerade kleine Betriebe, Thema Internet und gefunden werden, nene, oder Existensgründer

  • Nun, da bekommt man als hoffnungsvoller SEO-Trainee bei einer Agentur ja Angst um seinen guten Ruf “ bei all dem Agentur-Bashing. Ich beschäftige mich selbst erst ca. drei Wochen mit SEO und bin wirklich gespannt, wohin die Reise geht.

  • 31. jan

    Naja 3 Wochen sind nicht die Menge und du willst dich schon SEO-Trainee nennen :) gewaagt

  • Es ist schon richtig, dass gerade SEO Einsteiger Ihre Erfahrungen sammeln und dabei oft nicht die selben Ergebnisse erzielem können wie die Profis (selbsterklärend). Dennoch muss man Einsteiger SEOs zu Gute halten, dass diese oft hoch motiviert an die Sache rangehen und das drei- bis vierfache an Zeit investieren ohne extra dafür abzukassieren, um Erfolgserlebnisse zu sammeln. Von daher, lasst die SEOs doch wachsen :)

  • 33. Frank

    @ Mathuseo

    … hoch motiviert allein reicht nicht aus, wenn der Online-Umsatz & die Angestellten einer ganzen Firma daran hängt! Leider machen gerade Newbie-SEOs mit Dollarzeichen in den Augen naturgemäß (da es keine vernünftige Ausbildung gibt) auch teils riskante Optimierung, ohne zu wissen wie risikoreich sie eigentlich unterwegs sind. Wenn´s nach mir gehen würde, müsste jeder “selbsternannte SEO” mindestens 7-10 eigene Projekte über 2-3 Jahre erfolgreich/überprüfbar aufgebaut haben (am besten mit nem erfahrenem Mentor im Hintergrund), bevor er an Drittprojekte ran gelassen werden dürfte. Leider sind aber selbst bei Agenturen oft nur irgendwelche Praktikanten/Werksstudenten oder eben Quereinsteiger mit Linkaufbau betreut & machen “learning on the job” auf dem Rücken der Agenturkunden … die unerfreulichen Ergebnisse sehe ich leider immer wieder bei Neuanfragen :-(

  • 34. Stefan

    Online Marketing und SEO gehören zum Internet dazu und verleihen dem Netz durch die Suche nach einem wirtschaftlichen Konsens eine grundlegende Orientierung und auch Stabilität. Es ist wohl nur natürlich, dass der mit sich geführte Wandel zu Meinungsverschiedenheit führt und unterschiedlichste Rollen dazu zwingt, Grenzen auszutesten.

    Vorherzusagen wie der Markt sich entwickelt halte ich persönlich für eher schwierig. Ich glaube aber, dass SEO zum Portfolio von Webagenturen dauerhaft dazugehören müssen wird und zudem das innerbetriebliche Zusammenspiel von Designern, Programmierern und Business-Experten noch viel professioneller abzulaufen hat.

    So gut eine Bereinigung manchmal auch tut, letztlich wird der Kunde wahrscheinlich weiterhin die Wahl zwischen einer Internetagentur und einem globalen SEO Monopolisten haben.

    Im Zusammenhang mit der Thematik stellen für mich organisierte Kooperationsmodelle auf Freelancer Basis, wie beim eLancer-Team eine sinnvolle Lösung dar, da hier noch am ehesten kundennah agiert werden kann. Das Wiki dieses Teams hält übrigens auch interessante Artikel bereit, die sich mit der Misere der Backlinks auseinandersetzen und eine funktionierende Antwort auf die Frage geben, inwiefern der Kunde nicht selbst die Verantworung für sein Beanspruchtes professionelles SEO trägt oder tragen kann.

  • 35. Hannes

    Für Google muss es darum gehen, die richtige Balance zu finden. Dass guter Content alleine nicht reicht, wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern. Gewisse Optimierungen sind ja auch gar nicht verkehrt, damit man als Webmaster die Möglichkeit hat, seine Inhalte auf bestimmte Suchanfragen und Zielgruppen abzustimmen. Allerdings kann es nicht sein, dass schlechte Webseiten mit halb automatischen Optimierungen und einfachem Linkaufbau wirklich informative Seiten aus den SERPs verdrängen. Dies ist insbesondere bei weniger besetzten Nischen noch allzu häufig der Fall.

    Wenn man sich die Entwicklung der letzten beiden Jahre anschaut, kann man durchaus feststellen, dass Google einige Schritte in die richtige Richtung gemacht hat. Die Überoptimierung (ein durchaus irreführender Begriff) wird aber auch künftig nicht viel weniger werden – vielmehr verändern sich die Maßnahmen. Schließlich werden Webmaster nach wie vor bestrebt sein, gute Rankings zu erzielen.


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