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Der Problogger hat aktuell einen intersessanten Bericht zur Optimierung der Klickpreise von Adsense-Einnahmen veröffentlicht. Das Thema ist nicht neu, mir waren die Effekte jedoch bisher nicht bekannt, so daß ich mal davon ausgehe, daß es den ein oder anderen auch interessieren könnte. Durch das von Google eingesetzte Verfahren des “Smart Pricing” entsteht der Effekt, daß […]

Google Adsense Einnahmen-Optimierung trotz Smart Pricing

Der Problogger hat aktuell einen intersessanten Bericht zur Optimierung der Klickpreise von Adsense-Einnahmen veröffentlicht. Das Thema ist nicht neu, mir waren die Effekte jedoch bisher nicht bekannt, so daß ich mal davon ausgehe, daß es den ein oder anderen auch interessieren könnte.

Durch das von Google eingesetzte Verfahren des “Smart Pricing” entsteht der Effekt, daß sich verschiedene Projekte eines Adsense Accounts gegenseitig beeinflussen. Dies bedeutet, daß nicht so umsatzstarke Adsense-Projekte die Klickpreise, von im gleichen Account genutzten, umsatzstarken Projekten schwächen und die Klickpreise in diesen Projekten sinken.

Das “Smart Pricing” wurde von Google bereits im April 2004 eingeführt, die Details der Berechnungsgrundlagen waren jedoch lange unklar.

Bisher war ich der Meinung, daß das “Smart Pricing” bei Adsense von Projekt zu Projekt berechnet wird. Die für mich neue Erkenntnis, daß dies Account-abhängig ist, würde auch erklären, warum die Einnahmen (Klickpreise) auf meinem Top Adsense-Projekt zum Thema “Datenrettung” die letzten Monate deutlich gesunken sind, nachdem ich etwa 15 weitere neue Projekte in den gleichen Account gelegt habe.

Nur ein “schlechtes” oder neues Projekt mit einer schwachen Conversion Rate kann die Klickpreise aller anderen Projekte eines Adsense Accounts negativ beeinflussen. Bei Jensense.com fndet sich ein Bericht zu weiteren Details des Smart Pricing für Adsense vom vergangenen Oktober.

Der oben angesprochene aktuelle Artikel des Problogger zu “Multiple Adsense Accounts” schildert einen konkreten Fall, bei dem ein von Google (ausnahmsweise?) erlaubter zweiter Adsense-Account die Gesamteinnahmen deutlich verbessert hat.

Hier wurden einfach die Projekte nach CPC-Qualität getrennt und in die beiden Accounts verteilt. Dadurch haben sich die Klickpreise in dem Account mit den Top-Projekten spürbar verbessert.

Anyway after nearly a full four weeks of data the revenue on my premium sites is up 15% and the revenue on my junk sites is down by only 3%.

Nach den offiziellen Google Adsense Richtlinien ist es einerseits nicht erlaubt, mehr als einen Google-Adsense Account auf einen Namen zu betreiben. Andererseits schadet man sich uns seinen Adsense-Einnahmen aber, wenn man weitere neue Projekte aufbaut und diese in einem Account mit Top-Projekten betreiben muss.

Insgesamt mal wieder sehr schräg, da Google ja auch von den neueren Projekten spätestens mittelfristig stark profitieren wird und trotzdem den fleissigen Webmaster (der immer wieder neue Projekte ins Netz stellt) erstmal dafür bestraft.
Mhhh, mal wieder typische Google-Logik zur undurchschaubaren Eigen-Einnahmen-Optimierung ohne weiteren nachvollziehbaren Sinn, bzw. Kundennutzen. Ich kann definitely nicht mehr an “don´t be evil” glauben – der Bart ist endgültig ab und es zeigt sich immer deutlicher so etwas wie eine “russische Mafia-Macht-Mentalität” bei Sergey & Larry …

Einzige Lösung für die Problematik ist einen zweiten Adsense-Account unter einem separaten Firmennamen oder unter einer weiteren Person anzulegen, wobei man dabei beachten sollte, daß Google zum Tracking von Click Fraud auch die IP-Nummern der Einwahlpunkte in den Adsense Account registriert!

Hat eventuell schon jemand längere Erfahrungen mit mehreren Adsense Accounts (z.B. über Lebensgefährten an gleicher Adresse) gemacht, in die man sich regelmässig über die gleiche IP-Nummer einwählt?

Update 18:56:
Der Link zur Google Erläuterung im Adsense Blog von Google unter Inside Adsense.

Mario hat unten in den Kommentaren noch 2 Punkte eingebracht, die interessant sind und die niedrigeren Klickraten der neuen Projekte prima erklären.

Wobei ich die Vorgehensweise von Google dann auch nicht wirklich verstehe (Smart Pricing soll u.A. Adsense Spam bekämpfen), da man durchaus auch sehr gute Content-Projekte haben kann, die völlig miese Klick-Raten und- Preise aufweisen, da der User auf der Site alles findet was er sucht und gar nicht in die Verlegenheit kommt auf Adsense Anzeigen zu klicken.

Daß in einem Account dann zeitgleich aber die Klickpreise für bereits bestehende erfolgreiche Adsense-Projekte davon betroffen sind, ist in meinen Augen das eigentliche “Problemchen”, für daß ich mir dann vielleicht doch einen zweiten Adsense “Stroh-Account” zulegen werde.


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Der Artikel " Google Adsense Einnahmen-Optimierung trotz Smart Pricing " enthält 604 Wörter.

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Am 28.02.06, 11:20 in Google SEO undGooglevil
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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von Deinem Blog aus "verewigen".
· Gelesen: 9705 · heute: 2


8 Kommentare zu "Google Adsense Einnahmen-Optimierung trotz Smart Pricing"

  • Hallo,
    sehr interessant ! Habe natürlich erstmal schön der Reihe nach, alle meine Projekte mit Adsense belegt. Habe 3 Projekte, die einen Umsatz von 0€ haben. Alle 6 Projekte sind innerhalb vo 14 Tagen online gegangen. Werde jetzt mal die 3 Schlechten ausbauen und schauen, was passiert.

    Gruß Claus

  • Hi Claus,
    welcome to the blogosphere – da hat unser Telefonat gestern ja schnell gefruchtet und die Neugier geweckt …;-)
    Bitte mal kurz berichten, was genau bezgl. CPC passiert ist, nachdem die drei schlechten Adsense-Projekte raus waren, Danke …;-)

  • […] Darren Rowse hat auf ProBlogger einen interessanten Artikel zum Smart Pricing parat. Für eine deutsche Zusammenfassung sei hier auf das SEO Marketing Blog verwiesen. […]

  • Das ganze vielleicht auch nochmal hier, oder gibts Kommentar-trackbacks? :-)

    Also das Smart Pricing geht eigentlich nur indirekt über den gesamten Account, es gilt nur am Anfang, hat man z.B. eine “Smart gepricten” Account und startet ein neues Projekt, wird dies erstmal über die Qualität des gesamten Accounts behandelt, also bekommt zu Anfang niedrige Klickpreise, bewährt sich dieses Projekt als gutes Projekt (was teilweise sehr schnell geht und teilweise ewig dauert) wird es massiv aufgewertet und erhält deutlich bessere Klickraten.

    Das Thema ist sehr umfangreich und kompliziert, da könnte man ein ganze Buch drüber schreiben, hab mich damit ausgiebigst beschäftigt.

    Das Smart pricing wird hauptsächlich dadurch gesteuert das man:

    A)eher allgemeinere Anzeigen geliefert bekommt
    B) Das wichtigste, man bekommt Anzeigen geliefert die den Mindestpreis um in den Suchergebnissen zu erscheinen nicht erreicht haben, viel 1 und 2 ct Anzeigen, daher dann ein niedriger Klickpreis.

  • na klasse Timing, jetzt hatte ich Dir gerade bei Jojo geantwortet, bzw. nochmal nachgefragt … ;-)

  • […] SEO Marketing Blog […]

  • hallo,

    wirklich netter Artikel… sehr interessant und invomativ.

    mfg alexander

  • Finde es einfach nur lächerlich, wie Google mit seinen Publishern umgeht. Man wollte 2004 die damals (noch) typischen und qualitativ madigen, MFA Sites bestrafen und behandelt Publisher, die viel Zeit, Einsatz und Geld für hochwertige Projekte aufwenden im Jahre 2010 immer noch als MFA-Spammer. Dabei wäre es doch ein Leichtes, contentarmen MFA-Mist von guten Ihnhalten und mühevoll erarbeiteten Sites zu differenzieren?!

    Ergo, Goggle ist:

    1. Ungerecht
    2. Rückständig
    3. Arrogant

    Man tut sein Bestes und wird nicht dafür belohnt, sondern abgewatscht. Die Arbeit, die man sich für die Verbesserung der Inhalte macht, interresiert Google einen feuchten kehricht.

    Don’t be evil … einfach nur noch lächerlich.


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