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Zwei Artiel aus der Internet World Business zum Thema SEO. Inhaltlich kann ich nur sehr bedingt zustimmen, teils auch überhaupt nicht ;-)

Grenzen von Seo & die große SEO Enttäuschung?

Da lese ich doch gerade in der aktuellen Internet World Business (Ausgabe 21/09 vom 12.10.09, Seiten 3 & 42) zwei Artikel über SEO (“Grenzen des SEO erreicht?” und “Die große SEO Enttäuschung”), die mich dazu bringen dazu auch mal meinen Senf abzugeben …

Die IWB Artikel basieren argumentativ teils auf Daten, welche von der Agentur Sumanauten im Rahmen einer empirischen Studie unter ca. 1100 Führungskräften gemacht wurde. Eine kostenlose Kurzversion der SEO Studie findet ihr hier, die Vollversion schlägt mit 2990 € zu Buche ;-)

Einige Zahlen aus dem IWB Artikel “Grenzen des SEO erreicht?” kurz zusammen gefasst:

  • nur 33% der Befragten nutzen SEO
  • schlechte Erfahrungen mit SEO Anbietern oder Maßnahmen machten unter den inaktiven Firmen bereits 37%
  • 42% der hinsichtlich SEO aktiven Firmen beurteilen die Ergebnisse als “mangelhaft” oder “unzureichend”

Als Fazit des Artikels “Grenzen des SEO erreicht” bleiben folgende offenen Fragen stehen, die ich versuchen möchte aus meiner Sicht zu beantworten:

Scheitern die Kunden mit Ihren eigenen SEO Maßnahmen?
Sind ihre Erwartungen überzogen?
Oder ist die Suchmaschinenoptimierung bereits an Ihre Grenze gestoßen und die Zeit der schnellen Erfolge vorbei?

Zu der ersten Frage kann ich aus meiner Erfahrung ganz klar sagen: in der Regel scheitern die meisten Kunden daran, SEO Maßnahmen selbst wirklich erfolgreich umzusetzen. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel – meist wird jedoch eher deoptimiert oder auf der Stelle getreten, denn effektiv optimiert.

Zur zweiten Frage: Kunden mit zu hohen Erwartungen sollte man als SEO Anbieter einfach gar nicht erst annehmen. Klar wedelt immer wieder mal eine Firma mit viel Geld vor meiner Nase rum & fordert utopische Zielsetzungen. Andererseits ist ein unglückliches Ende einer Geschäftsbeziehung mit überzogenen Vorstellungen seitens des Kunden vorprogrammiert. Hier hilft definitiv nur realistische Aufklärung im Vorfeld einer Geschäftsbeziehung seitens des SEO Anbieters über die tatsächlichen Möglichkeiten & Zeitabläufe in Verbindung mit einer groben Abschätzung, welche Keyword-Bereiche im Rahmen des Budgets ca. drin sein werden. Ich verzichte im Zweifel lieber auf Kunden, die das nicht verstehen wollen & meinen alles mit Geld kaufen zu können …

Es muss daher immer erst eine Keyword-Recherche vorliegen (evtl. ergänzt um eine Mitbewerber-Recherche zu den wichtigsten Einzelkeys), bevor man als SEO ein konkretes & nachvollziehbares Angebot abgeben kann. Alles andere ist aus meiner Sicht einfach eine völlig aus der Luft gegriffene Preisgestaltung, die aus Firmengröße des Interessenten oder “Lust & Laune” des Verkäufers resultiert. Wenn der Kunde nicht versteht was er kauft, wird er langfristig auch nicht glücklich damit!
Offene Kommunikation darüber funktioniert definitiv – einen großen Teil meiner Kunden habe ich bereits seit 5-7 Jahren als Stammkunden. Neukunden der letzten 2-3 Jahre hingegen kommen oft nach diversen “sehr durchsetzten” Erfahrungen mit SEO Agenturen zu uns. Die Einblicke die ich dadurch in die Arbeitsweise “einiger Großer” bekommen habe, machen es durchaus nachvollziehbar, dass viele Ex-Kunden unzufrieden sind & nicht mehr auf SEO als Online Marketing Mittel zugreifen wollen.

Ich glaube, dass die wenigsten Kunden von Haus aus zu hohe Erwartungen haben, aber selbst wenn, lässt sich das im Gespräch leicht relativieren. Ich befürchte eher, dass einige SEO Anbieter einfach hohe Erwartungen schüren, um völlig überzogene Preise für lachhafte Gegenleistungen (ich nenn nur mal exemplarisch “Linkaufbau über Blog Kommentare oder Social Bookmarks”) einfordern zu können.

Um mal ein aktuelles Beispiel einer Agentur-Preisgestaltung zu nennen: einer meiner Neukunden der letzten Wochen zahlte bei seinem letzten Anbieter 2100 € netto monatlich. Dafür wurden innerhalb der ersten ca. 8 Wochen ganze 9 Backlinks (nix Dolles – PR grau bis PR2 Unterseiten) aufgebaut! Onpage wurde gar nichts vorgeschlagen oder gar gemacht. Satirealarm: Dafür hatte er aber zumindest einen persönlichen Ansprechpartner, der ab & an mit ihm telefoniert hat.

Nach 3 Monaten und einigen Streitereien hat er den Vertrag außerordentlich wieder auflösen können. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass ich mir bei Erstgesprächen mit derartig vorgeschädigten Interessenten manchmal echt wie ein Psychotherapeut vorkomme ;-)
Leider sind derartige Beispiele keine Einzelfälle – es ist wirklich kein Wunder, dass derartig viele enttäuschte Kunden in dieser SEO Studie auftauchen :-(

Zur dritten Frage: die Suchmaschinenoptimierung ist definitiv noch nicht an ihre Grenzen gestoßen. Auch weiterhin sind Top-Positionen für alle Begriffe realisierbar – es ist einfach nach wie vor nur eine Frage von Budget & SEO-KnowHow.
Das gilt auch für Projekte, die erst heute ganz neu einsteigen, allerdings dann natürlich bei umkämpften Keywords, aufgrund des bereits aktiven existierenden Wettbewerbes, nur über einen Zeitraum von 1-2 Jahren und entsprechend hohen monatlichen Kosten. Trotzdem ist SEO erfahrungsgemäß mittelfristig immer noch deutlich billiger, als den identischen Traffic über Adwords zu buchen! Die Zeiten schneller SEO-Erfolge sind natürlich vorbei – das allerdings schon seit min. 3-4 Jahren ;-)
Von daher ist dieser Bestandteil der dritten Frage als irgendwie rhetorisch zu betrachten, bzw. heutzutage einfach schon lange nicht mehr aktuell.
Die Grenzen des SEO-möglichen erweitern sich eher kontinuierlich durch Themen wie Optimierung für Universal Search, lokale Suchmaschinenoptimierung über das Google Branchencenter, bzw. die Optimierung von Google Shopping Produktfeeds etc.

In dem zweiten Artikel der gleichen Ausgabe “Die große SEO Enttäuschung” geht IWB auf die Intransparenz des SEO Marktes ein. Hierbei wird teils dahingehend argumentiert, dass SEO Agenturen Details Ihres Linkmanagementes verschleiern, um das wertvolle KnowHow zu schützen.

Alle SEO Anbieter mit denen ich kooperiere, verkaufen Backlinks (& kommunizieren ihren Kunden auch, dass dies von Google verboten ist & im “worst case” zu einer Abstrafung führen kann) völlig offen an ihre Kunden. Bedeutet dass der Kunde nach dem Setzen von Linkmenge X über einen angekündigten Zeitraum Y eine Aufstellung der gesetzten Backlinks erhält.
Dass viele Agenturen bei diesem Thema eher in Deckung gehen & alles etwas mystifizieren, hat meiner Erfahrung nach zum einen damit zu tun, dass die Dienstleistung von den “zu finanzierenden” Verkäufertruppen viel zu teuer verkauft wurde, bzw. die erbrachte Gegenleistung einfach zu peinlich ist, um offen dazu stehen zu können ;-)

Da helfen meiner Ansicht nach auch keine SEO Zertifikate von irgendwelchen Verbänden, die quasi als eine Agentur-Lobby auftreten. Dem Kunden gegenüber muss ganz klar kommuniziert werden, was er für sein Geld erhält. Ich hatte schon öfter die Situation, dass ich Kunden nach einer Keyword Recherche (incl. Gegenüberstellung potentieller Adwords Kosten ;-)) ein Angebot machen konnte, welches bei einem Drittel oder der Hälfte des letzten Agenturpreises lag. Und dabei habe ich mich definitiv nicht “billig” verkauft ;-)

Wenn der Kunde den Anlaufzeitraum bis zu den anvisierten Positionen von 6-12 Monaten übersteht, werde ich ihn dann glücklicherweise im Regelfall auch nicht mehr los. SEO ist bei korrekter Umsetzung & langfristiger Planung nach wie vor eine Win-Win Situation!

Etwas irritierend finde ich an dem Enttäuschungs-Artikel die Zitate eines Webseitenbetreibers, der darstellt, wie er nach Kündigung seines Vertrages mit einer SEO Agentur zwar 2 Monate etwas schlechter platziert war, nun aber ohne SEO Agentur wieder genauso gut platziert sei, wie mit SEO.

Darauf basierend wird dann von dem Herrn im IWB Artikel geschlussfolgert, dass:

Ich glaube, der Einfluss der SEO Dienstleister schwindet. Google ist einfach zu gut, um schlechte Seiten nicht abzuwerten. Ich habe nichts anderes gemacht als guten Content bereitzustellen und mich an die Webmaster Guidelines zu halten

Bei einer Domainpopularität (Yahoo Siteexplorer) des Herrn von immerhin 618 verlinkenden Domains nur vom Aufbau guten Contents zu reden, grenzt für mich schon fast an Vernebelungstaktik.
Satirealarm: na klar, da wurden natürlich auch keine Links aufgebaut – die stehen teils “einfach nur zufällig” in Sidebars oder Footern ohne Nofollow unter “Textlink Anzeigen”, mal ganz zu schweigen von z.B. nem Counter-Gif Backlink & ner Partnerlinks Seite ;-)


Ergänzend dazu habe ich mir gerade mal den Verlauf aus der Sistrix Toolbox für die Domain angesehen. Die Gesamtanzahl der Keywords in den Google Top-100 für diese Domain ist in den vergangenen 9 Monaten um ca. ein Drittel gesunken, der Sichtbarkeitsindex ist im Laufe der vergangenen 18 Monate um mehr als die Hälfte (!) zurück gegangen.
Ich möchte dies hier nicht im Detail ausbreiten (man kann es sich ja als Leser der IWB und Nutzer der Sistrix Toolbox selbst ansehen, bzw. mal jemanden nach Screenshots fragen, der nen Sistrix Zugang hat ;-)), aber wer sich ein bisschen mit SEO auskennt, kann bei dieser kontinuierlichen Bergab-Entwicklung von allem möglichen sprechen, nur nicht von einem Erfolg durch das Bereitstellen guten Contents!

Ich finde schade, dass der zuständige IWB Redakteur diese fachlich leicht zu bewertenden Aussagen des Ex-Kunden anscheinend nur oberflächlich überprüft hat. Oder wie kann man sich erklären, dass derartig klar wiederlegbare “Theorien” als Basis für einen seitenfüllenden Artikel genutzt werden und dann daraus auch noch geschlussfolgert wird, dass:

Und siehe da: Das kleine SEO-Einmaleins funktioniert genauso gut wie die sagenumwobenen Black-Hat-Insider-Tricks – auf Dauer vermutlich sogar besser.

Mit diesem Fazit ist definitiv niemandem weiter geholfen, da es schlicht & ergreifend nicht stimmt, bzw. auf falschen Voraussetzungen basiert!

Aus meiner Sicht ist das Dilemma der relativ vielen unzufriedenen SEO Kunden letztlich leider nur dadurch aus der Welt zu schaffen, dass sich Kunden besser über diese komplexe & sehr abstrakte Dienstleistung informieren, bevor sie SEO Angebote einholen.
Es sollte unbedingt schon bei der Anbieter-Vorauswahl berücksichtigt werden, dass regelmäßiges monatliches Reporting (Positions-Tracking aber natürlich auch Menge/Quellen der jeweils neu aufgebauten Backlinks!) über geleistete Vertragsbestandteile grundlegend gewährleistet sein muss!
Bei Nichterfüllung muss eine fristlose Kündigung mit Rückerstattung bereits gezahlter Gebühren möglich sein! Das Argument, dass eine Agentur seine Linkquellen dem Kunden nicht verraten möchte, um sein KnowHow zu schützen ist ein schlechter Witz! Man kann auch als Aussenstehender immer alle Backlink-Quellen z.B. über den Yahoo Siteexplorer oder Majestic Seo nachvollziehen – das kann kein Grund sein, dem eigenen Kunden die verkauften Backlinks zu verheimlichen …

Eventuell wäre ein fachlich relevantes & unabhängiges SEO Zertifikat hierbei für viele Kunden eine gute Hilfestellung. Ich glaube aber leider nicht daran, dass Derartiges realisierbar ist – dafür ist der Markt einfach zu schwammig & in Bewegung.
Auf der anderen Seite sollten Anbieter aber auch von sich aus viel eindeutiger informieren, welche Bestandteile z.B. eine monatliche SEO Pauschale beinhaltet. Das ist aber wiederum seltenst im Interesse der “halbseiden agierenden” Anbieter, weshalb ich davon ausgehe, das dies nur schleppend bis gar nicht passieren wird, so lange immer noch derart viel Geld damit verdient werden kann.

Es ist zudem auch ein Problem, dass die in den letzten 2-3 Jahren förmlich explodierte Menge der SEO Anbieter in keinem Verhältnis zu fachlich versiertem verfügbarem Personal steht. Daraus resultieren dann beschlipste Verkäufertruppen & Callcenter-SEOs, die angebliche Top SEO-Leistungen verkaufen, welche dann aber nur von irgendwelchen unterbezahlten Praktikanten, Hiwis und praxisfremden Studienabgängern umgesetzt werden. Das kann so mangels Erfahrung & Motivation einfach nicht klappen und steht daher natürlich im krassen Gegensatz zum Expansionsdrang vieler Agenturen um jeden Preis.

Mein Fazit nach Lesen dieser Beiträge: in der momentanen Situation liegt der größte Teil der Verantwortung leider beim Kunden selbst. Nur wenn sich ein Interessent im Vorfeld einer vertraglichen Bindung mit einer SEO Agentur ausreichend beim Anbieter informiert, bzw. das Besprochene auch schriftlich fixiert, hat er eine Chance auf eine Win-Win Situation mit seiner SEO Agentur.
Hier habe ich 2006 schon mal über “mögliche Fragen für SEO Kunden” geschrieben, hier gab es bei Johannes mit 10 Fragen an die künftige SEO Agentur Infos oder selbst die Tipps von Matt Cutts können als potentielle Kunden-Fragen weiter helfen ;-)

Bei dem immer unüberschaubarer werdendem Markt einfach irgend eine Agentur oder einen Freelancer zu beauftragen und die dann im Rahmen eines Jahresvertrages einfach machen zu lassen kann leider sehr häufig mit einem hohen Lehrgeld enden.
Ergo: Augen auf beim SEO-Kauf … es gibt zahlreiche Anbieter, die eine geldwerte Leistung anbieten, die beiden Seiten weiter hilft …


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Der Artikel " Grenzen von Seo & die große SEO Enttäuschung? " enthält 1867 Wörter.

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Am 13.10.09, 21:05 in Google SEO
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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von Deinem Blog aus "verewigen".
· Gelesen: 8595 · heute: 5


35 Kommentare zu "Grenzen von Seo & die große SEO Enttäuschung?"

  • Zitat aus dem Faziz des PDFs “Lediglich große Unternehmen haben entsprechende Mittel und die passenden Kapazitäten,
    sich mit der Thematik der Suchmaschinenoptimierung
    professionell zu befassen.”

    Völliger Quatsch. In Punkto Kommunikation und Managment geb ich Dir völlig Recht, ein absolut wichtiger Punkt in Sachen SEO. Bei vielen Kunden ist ein sehr geringes bis kein Wissen vorhanden hinsichtlich Internet, Suchmaschinen etc. Da kommt es darauf an den recht komplexen Sachverhalt leicht verständlich zu erklären und auf dieser Basis gemeinsam Konzepte, Ziele und Maßnahmen zusammen zu erarbeiten. Ein Freifahrtschein abzugreifen und dann nichts draus zu machen (2100 EUR netto?!) ist grobfahrlässig und schadet der SEO-Szene gewaltig.

  • Sehr guter Artikel! Zeigt auch mal wieder, dass man mit Transparenz in diesem Business durchaus Erfolg haben kann!

  • Schöner Artikel mit guten Schlußfolgerungen, gefällt mir. Leider ist der Markt immer noch zu undurchschaubar und zu viele schwarze Schafe greifen noch zu viele ahnungslose Kunden ab. Wölfe und Schafe. Da hilft nur Aufklärung und SEO Transparenz.
    Beste Grüße,
    Marcell

  • Hallo,

    guter Artikel. Die ganzen Berichte über SEO in der IWB sind mittlerweile wirklich uninteressant. Immer die gleichen Agenturbetreiber geben sich die Klinke in die Hand und machen mitunter andere gezielt schlecht.

    Wer keine Ahnung von SEO hat und nicht regelmäßig liest, dem wird es nicht auffallen, als regelmäßiger Leser jedoch erkennt man schnell, wer im großen IWB-Klan vertreten ist. Jede Wette, dass nun in jeder zweiten Ausgabe die Sumanauten Erwähnung finden. Laaangweilig ;-)

    Grüße

    Gretus

  • Ich denke für den SEO-Laien sind Titel, Description und Ankertexte schon mal drei ganz gewaltige Schritte nach vorne bei der Optimierung.

    Interessant ist auch, dass Google selber sagt, dass die Keywords in den Metatags unwichtig sind.
    Hier ein Kurzvideo dazu.

    http://www.youtube.com/watch?v=jK7IPbnmvVU&feature=player_embedded

    Hoffe es hilft.
    Markus Trauernicht

  • 6. *BB*

    Ich konnte nicht fertig lesen.. ganz schön viel Text. :) aber netter Beitrag! Ich frag mich nur weshalb Kunden nicht einfach fragen: “Wo rankst du?” das ist doch wirklich die einfachste Methode die Qualität eines SEO zu erfahren. Und nebenbei auch die Frage im hintekopf behalten: Auf “Kaffeeuntertassen Abtrockenständer mit Blümchen” rankt jeder schnell, das ist nicht der Maßstab. Und von dort an kann man auch weitermachen und sich unter den sauberen SEOs entscheiden. Wenn die IWB schlau wäre, würden Sie mal solche sinnvollen Tips geben.

  • Ich ärger mich auch schon seid einigen Monaten über die teilweise unqualifizierten Aussagen und Artikel zum Thema SEO in der IWB. Problematisch wird es dann wenn die Unternehmen diese Artikel lesen und falsche Schlüsse daraus ziehen.

    Ist schon lange her das ich wirklich gute und interesante Infos zum Thema SEO in der IWB gelesen habe.

  • 8. cream

    ich finde besonders schade, dass der hauptartikel immerhin vom chef-redakteur der IWB verfasst wurde. das zeigt, dass die IWB sehr anfällig ist, x-beliebige aussagen in den raum zu stellen, die dann nicht kompetent überprüft werden. erinnert an bild zeitung. und an die affiiate-voodoo berichte vor einige monaten. auch jede menge halbwahrheiten und verunsicherung, aber keine aufklärung.

  • @ *BB*

    Naja, ganz so einfach ist es nun leider auch wieder nicht :-(

    Gibt genug Beispiele im Agenturumfeld, die sich dolle Positionen & PR über Backlinks einfach zusammen gekauft haben. Was die dann für Kunden machen steht leider oft auf nem ganz anderen Blatt …

    Andererseits gibt es auch gute SEO Anbieter die nicht platziert sind, weil sie bereits über Empfehlungen sehr gut ausgelastet sind.

    Ich befürchte der Kunde muss sich einfach mit dem Thema SEO-Vertragsgestaltung detailliert auseinandersetzen oder eben auf Empfehlungen setzen …

    Wäre ja z.B. ne Möglichkeit nen versierten Anwalt & Dritt-SEO einzuspannen, der gegen Kohle den Vertrag bewertet. Für nen Tausi oder so würde ich auch nen Vertrag beurteilen – ob nun Webseite oder Vertrag analysieren ist ja letztlich auch wurscht ;-)

    Vielleicht sollte man auch einfach mal versuchen nen SEO Mustervertrag zu etablieren, der dem Kunden ne entsprechende Sicherheit gibt & faire Konditionen enthält? Wenn sich ne Agentur dann nicht drauf einlassen will, hat sie halt Pech gehabt …

    Sorry, nu wurde es schon wieder mehr Text … hoffe Du bist bis zum Ende durch gedrungen ;-)

  • 10. *BB*

    njaaaaaeiiiiin
    ja hast recht, aber jemand der ne weile stabil auf positione steht, und zusätzlich auch mehrere vorweisen kann, muss ja auch ahnung haben. das es dann noch betrug gibt, klaro. aber davor is man nie gefeit, es sei denn man kennt sich aus.. :)

    wichtig sind denk ich da die KPIs, klicks und Views sind zb kein KPI, eCPO hingegen schon..

    gute gibts auch sonst, aber ausreißer sind selten… und es geht ja um tips die auch n vorstand von xyz AG versteht. :)

    Mustervertrag find ich da eher schwer… wüsste garnich wie man das alles unter einen HUt bringen soll ;)

    Gelesen ^^ LG, BB

  • Danke für die Zusammenfassung des Artikels und die klare Argumentation zur Thematik der “Grenzen des SEO”, wie du richtig erkennst ist (und war) immer alles machbar, je nach Relation der Voraussetzunge und Aufwand aber halt nicht immer sinnvoll für jeden Kunden.

    Der Gedanke eines “Treuhand-Vertrags” bzw. SEO-Trusts als Zwischenschaltung bzw. Überprüfung von SEO-Massnahmen (z.B. über dritt-seos, die dann halt auch entsprechend fit sein müssten) ist aber sicher reizvoll.

    Zum Thema SEO in den Medien > gibts irgendwo wirklich detalliertes und sinnvolles zum Thema SEO zu Lesen ausserhalb der relevanten Blogs, wo man zwischen den Zeilen auf Ideen kommt?

    Gruß aus den Bergen
    David

  • 12. Frank

    Hi David,

    long time no see – schön, dass Du als Bergmensch auch mal wieder hier im Flachland gelandet bist ;-)

    Stimmt, je länger ich über die Idee Mustervertrag/SEO-Trust nachdenke, desto interessanter klingt sie erst mal. Wenn sich z.B. 2-3 als fachlich fit anerkannte SEOs mit nem Fachanwalt zusammenschließen würden, um nur dritte SEO-Dienstleistungen von Angebot/Vertrag bis Umsetzung zu überprüfen (im Sinne von Qualitätsmanagement), wäre sicher einigen SEO-Anbieter Suchenden geholfen.

    Die Beteiligten müssten natürlich von vorne herein eine direkte Geschäftsbeziehung mit den anfragenden Kunden über Vertragsstrafen ausschließen & sich dabei verpflichten keine Empfehlungen Richtung anderer Anbieter, zumindest während der Trust-Vereinbarung & X Monate danach, abzugeben.
    Es würde quasi nur neutral geprüft was rein kommt, ob die Vertragsgestaltung für den Kunden transparent/fair ist, ob/wo Verbesserungsbedarf besteht & ob Vertragsinhalte nach Abschluss dann in der Vertragslaufzeit entsprechend umgesetzt werden.

    Wenn dann so ne Trust-Dienstleistung den Suchenden z.B. einmalig ne halbe/ganze Monatsgebühr der anbietenden Agentur & monatlich nen Hunni oder zwei für Monitoring kostet, wären zumindest die größeren Flops ab 2000 € Monatsgebühr aufwärts (und ohne adäquate Gegenleistung) einigermaßen vermeidbar, bzw. kurzfristig beendbar.

    Aber wer will sich so was schon freiwillig an die Backe nageln – icke nich, dafür geht´s mir definitiv zu gut so wie es ist.
    Ich glaube ein fairer & frei verfügbarer SEO-Mustervertrag ist da eher realisierbar als so ne SEO-Trust Nummer. Wer sich dann als SEO-Anbieter nicht auf den Vertrag einlassen will hat dann einfach Pech gehabt …

    Naja,und zum Thema “SEO in den Medien” mit relevanter/neuer Info zwischen den Zeilen – da kenn ich nix. War leider schon immer so und wird wahrscheinlich wohl auch so bleiben. Aber wo sollen die Redakteure auch SEO-Insider Infos her haben?
    Ich lese z.B. die IWB auch nur zur allgemeinen Belustigung auf´m stillen Örtchen, weil ich da meinen Lappi nun doch eher nicht mit hin nehmen will. Außerdem bieten sie manchmal prima Steilvorlagen für Blogartikel ;-)

    Neues SEO-Knowhow finde ich meist nur im Netz (und seien es auch nur Erkenntnisse bei der Analyse von erfolgreichen Mitbewerbern oder deren Penaltys), bzw. es werden neue Ideen im privaten Austausch mit einigen wenigen SEO-Freunden geboren & umgesetzt …

    Grüßle aus dem Berliner Speckgürtel in die Bergwelt …

  • Generell:

    Natürlich ist es schade, dass es kaum objektive Kriterien gibt, die einen guten SEO ausweisen. Dass seitens der Anbieter Zertifikate & Co. auch (falls überhaupt) nur bedingt effektiv sind, dürfte klar sein. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass SEO-Kunden bereits im Vorfeld über diese Tatsache bescheid wissen! Ein Kunde, der sich die Zeit nimmt, um in Ruhe den Background eines Anbieters zu recherchieren wird i.d.R. auch kein Opfer von Abzockern bzw. SEO-technischen Eintagsfliegen!

    Werfen wir doch mal einen Blick auf die aktuelle Marktsituation: es gibt jede Menge SEOs (oder welche, die sich dafür halten) – der know-how-technische Kern der Branche vergrößert sich meiner Auffassung nach aber seit Jahren nur um einige wenige Leute – zeitleich gehen viele mit 30 oder 40 Jahren in Frührente! Da zeigt sich ja schon, dass gute SEOs eben nicht vom Himmel fallen.

    Top SEO kann meiner Meinung nach nur anbieten, wer wirklich Erfahrung oder zumindest das daraus extrahierte Know-How besitzt. Dieses Know-How wiederum kann man durch die Beschäftigung mit eigenen Webseiten und Kundenprojekte erlangen und das wiederum über einen Zeitraum von einigen Jahren. Man kann das Know-How aber auch in Form von etablierten SEOs einkaufen! Sicher – es gibt auch sehr gute Consultants, die Anbieter “fit” machen in Sachen SEO. Es gibt auch sehr gute Schulungen und Seminare. Keine Frage!

    Wie gut das eigentlich Know-How jedoch wirklich ist, kommt erst dann zu Tage, wenn dauerhaft alles läuft und keine Probleme auftreten – oder eben wenn etwas (aufgrund der negativen Ausgangssituation, sinnfreier Vorgaben etc.) eben nicht so läuft, wie es soll. Wenn sich SEO technisch Probleme ergeben, die eben nicht durch schnell vermittelbares Standard-Wissen zu lösen sind. Spätestens dann sind viele Anbieter know-how technisch und personell am Ende. Die Profis unter ihnen laufen aber erst dann zur Höchstform auf. Es gibt aber auch viele wirkliche Experten, die aufgrund ihrer Tätigkeit gar nicht in diesen Bereichen aktiv werden (müssen).

    Genau das ist aber in jeder beratenden Branche der Fall. Ob man nun Unternehmensberater oder Mediziner als Beispiel nimmt; die echten Experten wissen auch dann weiter, wenn andere Anbieter längst über ihre Grenzen hinaus geschossen sind, ein Loch in den Sand gegraben und ihre Köpfe darin versteckt haben. Aber ob man einen solchen vor sich hat, kann man meist nur im Nachhinein beurteilen!

    @ *BB*

    “njaaaaaeiiiiin
    ja hast recht, aber jemand der ne weile stabil auf positione steht, und zusätzlich auch mehrere vorweisen kann, muss ja auch ahnung haben.”

    Eben nicht. Da reicht ein dickes Budget und Halbwissen massenhaft aus. Auf jeden Fall, was die kurz- und vielleicht auch die mittelfristige Perspektive anbetrifft. Langfristig sieht das zwar schon eher anders aus; das kann ein SEO Kunde aber eh nicht beurteilen, weil unter Zeitdruck/Entscheidungszwang. Ein Garant dafür wäre auch eine langfristige Beobachtung nicht.

    Nachwievor bin ich der Meinung, dass die Serps keine Rückschlüsse über SEO Fähigkeiten zulassen. Man muss sich fragen, wer warum oben steht und wer warum nicht oben steht. Dies wiederum geht viel zu sehr ins Detail, als dass man es vom durchschnittlichen Kunden als Rechercheleistung erwarten könnte.

    Top (Referenz-) Rankings kommen unterschiedlich zustande …

    1. Viele gute SEOs brauchen keine top Rankings – auf jeden Fall nicht, wenn sie keine Agentur aufbauen wollen, sondern als Freelancer arbeiten möchten. Da reicht ein bisschen Nachfrage und gute Reputation massenhaft aus, um einen 18 Stunden Tag zu füllen. Was liegt näher, als dass ein “Optimierer” auch seine Ausgaben optimiert und in einem derartigen Fall auf top Platzierungen verzichtet?
    2. Es gibt aber auch eine Menge Agenturen (z.B. im Rahmen von Konzernen…), die es eben nicht nötig haben, oben zu stehen weil sie durchweg ausgebucht sind! Vielleicht sind auch Gründe wie Personalmangel dafür verantwortlich, dass ein Anbieter nicht expandieren kann und daher nicht oben stehen muss …
    3. Trotzdem gibt es auch jede Menge gute SEOs & Agenturen, die in top Platzierungen stehen –> gibt natürlich auch Sinn!
    4. Andererseits sieht man immer wieder auch Abzocker auf top Platzierungen; einfach deshalb, weil diese genug abzocken, um sich mit einem horrenden Linkmiete Budget nach oben zu kaufen. Traurig, aber wahr.
    5. Auch viele gute Anbieter besitzen hohe Linkmiete Budgets …

    etc.

    ==> Qualifikation, Leistung und Ranking hängen nur bedingt miteinander zusammen! Egal, ob man einen Freelancer oder eine Agentur mit entsprechender Firmierung und Manpower sucht: man kann die Skills eben nicht immer am Ranking ablesen. Der via Serps gewonnene Eindruck kann, aber muss nicht zutreffen!

    @ David

    Hey, wie gehts Dir? :-) Nun ja … ich finde schon, dass es auch gute Infos zum Thema SEO im Printbereich gibt. Aber das sind eben nur die typischen Einsteiger-Informationen. Sobald es auch nur etwas in die Tiefe oder um aktuelle Entwicklungen und Tendenzen geht, merkt man sofort, dass die meisten Journalisten eben keine Ahnung von der Materie haben. Da hilft auch alles Recherchieren und Redigieren nichts! Gerade deshalb plädiere ich auch dafür, dass sich gerade die Printmedien auch fundiertes Know-How besorgen. Sei es über versierte Inhouse-SEOs, über Journalisten Schulungen oder wie auch immer. Gerade in einer sich professionalisierenden Branche ist es elementar wichtig, dass sich die Medien mit hochwertigen Informationen hervorheben. Um es im SEO-Jargon auszudrücken: das Ranking der Medien untereinander wird auch durch qualitativ hochwertigen Content bestimmt. Und wer möchte nicht gerne in top Platzierungen sein? :-)

    @ Frank

    Vor allem frage ich mich auch, ob das in der von Dir beschriebenen Konstallation überhaupt machbar wäre: Stichwort Wettbewerbsrecht. So oder so wäre ich auch eher für die Mustervertrag Lösung … wobei es wohl relativ zeitintensiv sein müsste, einen auf alle Agentur-, bzw. Abrechnungsmodelle angepassten Mustervertrag zu kreieren. Ist grundsätzlich aber ne sehr gute Idee!

  • […] Hervorragender Post von Frank (@profiranking ) bzgl. der beiden SEO Artikel in aktuellen IWB -> “LINK“ […]

  • 15. Frank

    @ *BB*

    Hihi, das Agenturbusiness lässt grüßen – mit kryptischen Kürzeln Selbstverständliches mysteriös klingen zu lassen ist auch ne Art Kommunikation ;-)

    Als ich mir gerade Deinen Artikel zum Thema “SEO Kunden zwischen Abzocke & Qualität” durchgelesen habe, hab ich ja nicht schlecht gestaunt, was Du teils für Empfehlungen vertrittst.
    Einige Deiner Punkte (1,4,8) würde ich uneingeschränkt unterschreiben, bei anderen könnte man diskutieren, aber der Punkt 7 ist schon ziemlich schräg … die Argumente dahinter würden mich interessieren?

    Zitat No7:

    “SEO – was macht der da eigentlich? DAS ist seine Sache.. hauptsache es geht nach vorne. Es gibt keine Linkreportings, es gibt keine vollständigen Keywordlisten und es gibt ganz Sicher nicht DEN einen TIP mit dem man das auch alleine machen kann :) Wie blöd wäre der denn sonst das rauszugeben??”

    “Hauptsache es geht nach vorne” als wichtigstes Bewertungskriterium ist totales No-Go. Mit der blauäugigen Einstellung hat es schon einige größere SEO Agentur-Kunden nach anfänglichem Erfolgen im Google Index zerbröselt: ich sach nur BMW & Ricoh oder Anfang 2009 die Penalty-Serie von Google gegen russisches Linkbuilding.

    Komplette Keywordlisten & Linkreportings für Kunden sollten Mindeststandard sein.
    DEN einen erfolgreich machenden projektbezogenen SEO-Tipp gibt´s nicht, von daher kann/muss er auch nicht verheimlicht werden.

    Der SEO, der relevante Infos raus gibt, agiert aus meiner Sicht nicht blöd, sondern transparent!

    Ansonsten ist SEO eine Dienstleitung (im Idealfall auf Basis von tagesaktuellem Knowhow), die weitestgehend an den Kunden kommuniziert werden kann. Zumindest falls der es möchte & ihm nicht nach den ersten Detail-Erläuterungen die Ohren qualmen & er freiwillig sagt “na dann mach mal und schick mir Reports mit den Rechnungen” ;-)

    Es besteht nur ein Minimalrisiko, dass ein Kunde anschließend versucht alles selber zu machen, bzw. hatte ich den Fall die letzten Jahre trotz zahlreicher Kunden nicht ein einziges Mal.

    Ich würde mir als Kunde auch zwei bis dreimal überlegen, ob ich in der Lage bin, ein erfolgreich funktionierendes Linkbuilding gleichwertig oder besser selbst günstiger nachzubauen (zumal kein Kunde an meine wichtigen Linkquellen rankommt, obwohl er sie durch die Listen kennt ;-)), oder doch lieber ein funktionierendes & vergleichsweise risikoloses Win-Win Szenario weiter laufen zu lassen.

    Transparenz & Fairness (offen kommuniziert verstehen das auch/gerade Vorstände ;-)) entscheiden im SEO Business spätestens mittelfristig darüber, ob Kunden zu langjährigen Stammkunden werden oder zu unzufriedenen SEO Pendlern auf dem Sprung zur nächsten Agentur mutieren.

    Grüße aus´m Grünen

    Frank

  • 16. Frank

    @ Manu

    Jau, Wettbewerbsrecht wäre bestimmt ein heikles Thema dabei ;-)

    Beim Mustervertrag könnte man nur einen Teil der tatsächlich am Markt existierenden SEO Abrechnungsmodelle berücksichtigen. Wäre vielleicht mal ein Ansatz nen Mindestvertragsstandard zu etablieren – individuelle Besonderheiten könnten dann darauf aufsetzen.

  • 17. *BB*

    HI Frank,
    haha ja, ich glaub mir is da zusätzlich zu der Agenturschädigung auch die Faulheit angeboren.

    Ich weiss nicht nur Punkt 7 ist kontrovers und populistisch geschreiben, das macht ja auch meinen privaten Blog aus. Und wenn es ein Kunde genau wissen will, soll er mich buchen :P und bei den SEOs die gern mit mir diskutieren bin ich ja auch immer erreichbar und auf den Stammtischen. hehe

    Also ich denke schon das es nicht darum geht absolute Transparenz zu bieten. Ja, aus Dienstleistungs Empfänger schon. Aber ganz Ehrlich, bei klassischen Agenturen fragen auch die wenigsten nach jedem Detail, sie verlassen sich auf die Dienstleister. Kreative, Texter usw. SEO ist sicher nicht 1zu1 vergleichbar. Aber auch nicht ganz trivial und auch kreativ. Ein Kunde kann mit den Linklisten eh nichts anfangen, schön das du Russenlinks und BMW als Beispiel nimmst ^^, aber ein Kunde der weiss was der SEO tut, kann das auch ganz einfach selbst alles sehen. Und ein Kunde der das nicht weiss, und auch nicht will, kommt ganz schlicht gesagt oft auf dumme Gedanken. Aber das hab ich ja auch einleitend schon schöner angedeutet ;)

    anders herum, finde ich Linklisten rumschicken nicht so effizient. Dokumentation für einen selbst, was man macht, so man steht und um die Strategie weiter auszubauen etc. ja. Aber alle Details offenlegen damit Sie diskutiert werden ohne das echtes interesse Besteht finde ich Zeitverlust. Auch für den Kunden. Ausserdem kann man bei Linklisten einfach auch sooo viele Details noch beachten.. das wird schnell eine riesenliste mit Daten und zusammenhängen… Was mir so alles an KPIs einfällt alleinbeim Linkbuilding! WOW. Und ich bin ja nichtmal ein SEO..

    Wie man das macht das ein Kunde einen guten Dienstleister einschätzt, das ist halt nicht einfach. Dazu hab ich auch kein Rezept. Ich finde Online Unternehmen und SEO Interessenten sollten Online lieben und lernen wollen.

    Das ist eigentlich die Bottomline. Wenn Sie das nicht tun, oder nicht können oder nicht wollen, dann sollten Sie dem SEO den sie engagieren auch vertrauen.

    Das das schon zu Chaos und Ärger geführt hat ist wie in jedem anderen Bereich des Dienstleistungs / DL Empfänger Verhältnisses nunmal im Bereich des möglichen.

    Eigentlich denken wir glaube ich alle ähnlich. Aber es nervt das die Presse die Kunden so Kirre macht. denn eigentlich wolen die das oft doch garnicht wissen.

    LG, *BB*

  • […] von Seo & die große SEO Enttäuschung? (Link) #SEO […]

  • 19. jens

    Schön geschrieben. IMHO gibt es aber leider zwei Tatsachen die die aktuelle Situation herbeigeführt haben. Zum einem unwahrscheinlich schlechte SEO-Agenturen (scheinbar wird jeder Informatikstudent der keine Lust hat fertig zu studieren jetzt SEO weil er zwar keine Programmiersprache kann aber immerhin ein beschränktes Wissen über Auszeichnungssprachen hat). Andererseitz haben wir Firmen die schlicht so überhaupt keine Ahnung vom Thema haben dass sie nicht die geringste Kontrolle über die Tätigkeit haben. Da will man halt SEO machen, kann aber nicht mal klar Ziele festlegen.

    Diese Mischung ist einfach sehr schlecht. Deswegen mein Rat an alle SEO-Agentur-Kunden. Baut mindestens so viel Know-How auf, dass Ihr die SEO-Maßnahmen strategisch steuern könnt und bitte verbindet diese mot Euren allgemeinen Marketingzielen. Baut darauf bezogen zusammen mit Eurer Agentur ein Monitoring auf. Nur dann könnt Ihr wirklich feststellen ob die definierten Ziele erreicht werden und wie sie Aufwände im Verhältnis zu anderen Marketingmaßnahmen stehen.

    Wer Qualität will muss diese auch beurteilen können. Da nutzen Zertifikate von Dritten leider nicht viel.

    BTW:Dein hier geschilderter Umgang mit Kundenprojekten kann durchaus als Beispiel dienen wie es laufen sollte!

  • 20. Frank

    @ *BB*

    Hi Bianca,

    ich denke letztlich auch, dass wir trotz Deiner “ein büschen provokanten” These grundsätzlich in ne ähnliche Richtung denken – nur dabei aus unterschiedlichen Ecken des Business-Alltages auf´s Geschehen blicken ;-)

    Ich habe z.B. die ersten Jahre (bis etwa 05) gar kein Reporting hinsichtlich Linkaufbau an Kunden gegeben. Ich hab einfach nur dafür gesorgt, dass sie platziert waren, damit sie auch möglichst lange meine Kunden bleiben. Stammkunden sind einfach pflegeleichter & weniger arbeitsaufwändig als stetige Neuakquise …

    Das waren allerdings auch die “guten alten Pre-Agentur Zeiten”, als “das Schlimmste” was nem SEO Kunden-Newbie passieren konnte war, dass er nen sinnlosen Suchmaschinen Eintrag für 99€ oder ein paar Doorwaypages für ein paar Hunderter als Suchmaschinenoptimierung verkauft bekommen hat. Da ist dann halt entweder nix passiert oder der Kunde wurde nach anfänglichen Erfolgen für 4 Wochen wegen der Doorways gekickt … schnell wieder im Index war man auch damals schon, sobald die Teile wieder entfernt waren …

    Leider sind aber die letzten Jahre immer mehr Kunden bei mir aufgeschlagen, die in den Monaten vor der Anfrage 5 bis 30TSD Euronen für quasi gar nix (manchmal wirklich gar nix außer ein paar Pseudo-Beratungs Telefonaten & IBP-Reports, manchmal Webkatalogeinträge, Social Bookmarks, AVs & Blog Kommentarspam, bestenfalls noch in Kombi mit ner Handvoll über Linkbörsen gekaufter Links ohne “Plan & Konzept” oder auch Links aus wirkunglosen eigenen Domainnetzen ohne Linkpower) ausgegeben hatten. Die Resultate waren entsprechend mies, bis dann beim Kunden irgendwann die Reißleine gezogen wurde …

    Um bei derart Betroffenen wieder etwas Vertrauen in SEO zu schaffen, hab ich irgendwann vor ca. 3-4 Jahren die Linklisten eingeführt.

    Diskutiert werden die Linklisten mit/vom Kunden aber in aller Regel nicht (das empfände ich auch als Zeitverschwendung für beide Seiten), da die wenigsten ne Möglichkeit haben, die kommunizierten Kennzahlen (& die Summe der Wirkungen) im Detail einzuschätzen. Die Info soll/kann auch keine absolute Sicherheit schaffen oder den Kunden zum SEO machen – da geht´s nur um vertrauensbildende Maßnahmen.

    Es gibt die Listen letztlich nur, um dem Kunden zu zeigen, dass tatsächlich das Zugesagte im versprochenen/bezahlten Zeitraum passiert (er sieht dann zumindest, dass z.B. über 6 Monate kontinuierlich z.B. 180 BLs aufgebaut wurden & sieht auch als “Unwissender”, dass es eben keine Kataloge, SB, AVs oder nur Presseportale sind), bevor er es dann ja sowieso irgend wann mal die Resultate davon im Index sieht.

    Abgesehen davon hat sich dabei raus gestellt, dass die Listen helfen, Kunden während der meist langen Vorlaufzeit bis zu den anvisierten Ergebnissen (Dein Punkt 1 – “lass dem SEO nen Jahr Zeit”) etwas die Ungewissheit zu nehmen, was da gerade in der SEO-Blackbox passiert.
    Geduld predigen allein hilft bei Kunden, die Geduld schon sehr viel gekostet hat, nicht mehr wirklich weiter …

    Wie gesagt, ohne die Anfragen bereits “abgezockter” Interessenten hätte ich das so evtl. auch nicht eingeführt – ist schließlich Mehrarbeit.
    Letztlich kann ich aber gut nachvollziehen, dass ein/mehrmals geprellte Kunden eine Art der Sicherheit brauchen, um überhaupt nochmals einen Anlauf zu wagen.

    Achso, interessanterweise fordern Agenturen, die über uns Links einkaufen, für sich selbst ganz selbstverständlich die Linklisten an – geben diese aber dem Endkunden oft erst nach konkreter Anfrage raus. Schon ganz schön paranoid, dass selbst gute Links nicht kommuniziert werden, obwohl die der gleiche Kunde direkt bei mir gar nicht buchen könnte, also keine Gefahr des Kundenverlustes besteht ;-)

    … offtopic & meiner notorischen Neugier geschuldet: Wofür steht denn BB – neben “der BB” und Bobbele fallen mir nur noch seltsamere Sachen ein?

    bis denne …

    Frank

  • 21. *BB*

    jap, denke da sind wir in die ähnliche richtung denkend…

    BB ist mein abgekürzter Spitzname von Bianca Bia (vor- und zweitname)= Bibi = BB = *BB* :)

  • 22. Frank

    Hi Jens,

    Danke, Dein erster Absatz bringt die Ursachen ziemlich genau auf den Punkt ;-)

    Auch mit den Vorteilen von Inhouse-Beurteilungsmöglichkeiten von SEO Qualität liegst Du sicher richtig. Ich befürchte aber, dass das Aufbauen eigenen SEO-Knowhows erst bei größeren Firmen möglich & sinnvoll ist.

    Das Gros der Kunden aus dem Mittelstand (hab viele Kunden mit 10-400 Angestellten im produzierenden Gewerbe, d.h. Maschinenbau, Medizintechnik, Kofferhersteller, Fertiggaragen-Produzenten etc.) hat einfach nicht die Kapazitäten dafür, bzw. auch kein Interesse am Aufbau eigener IT/Marketing Ressourcen, da diese Kunden meist ne Werbeagentur haben (die “alles” macht) – die meine Leistungen dann extern “whitegelabelt dazu kauft”.

    Vielleicht würde bei der Zielgruppe wirklich statt eines allumfassenden Zertifikates (klappt wahrscheinlich eh nicht) ein einfaches SEO-Trust Siegel ausreichen, welches Keyword Recherche, Linkreporting & Positionsmonitoring (incl. Conversion Tracking) als Bedingungen hat?

  • 23. Frank

    @ *BB*

    Danke für die Aufklärung ;-)

  • @Frank

    Ich denke, dass es durchaus für alle Unternehmen Sinn machen kann sich ein SEO-KnowHow aufzubauen, außer man ist eine One-Man-Show. Ein durchschnittliches Unternehmen ab 5 bis 10 Mitarbeitern hat doch schnell ein so großes Marketingbudget, dass es sich eher lohnt im Internet aktiv zu werden. Genauer gesagt sind es eher die kleinen Unternehmen, die vermehrt auf SEO setzen. Die großen halten eher wenig davon, da die eigene Marke sowieso schon bekannt ist. Lieber habe ich einen fleißigen SEO-Mann im Haus, den ich beobachten kann, als Angst vor dem oben genannten “Informatikstudenten” zu haben. Da geht richtig Geld flöten, vor allem, da es echte Erfolge eben nicht ab dem ersten Tag gibt.

  • 25. Frank

    @ Musikfragen

    naja, dass man in Blogs nicht mit Linktexten wie “Musikfragen” als Name kommentieren sollte, wenn man sich nicht arg unbeliebt machen möchte, haste noch nicht gehört, oder?
    … siehe auch Kommentarfeld-Beschriftung ;-)

    Ansonsten kann ich Deine Meinung nur sehr bedingt teilen.

    Ein auch nur halbwegs fitter SEO mit Erfahrung wird sich nicht unter 4000 € monatlich anstellen lassen, da er als Einzelkämpfer (auch nur mit Eigenprojekten) ohne Chef im Nacken leicht ähnlich viel & mehr verdienen kann.

    Wenn jemand als SEO topfit ist & evtl. auch schon ein paar Jahre Kundenerfahrung hat, wird er nicht im Traum dran denken, sich unter 5-stellig pro Monat anstellen zu lassen. Bzw. sowieso bestenfalls als Teilzeitstelle, da die eigenen erfolgreichen Projekte keiner für nen Job komplett loslassen würde ;-)

    Zum Gehalt dann noch die Sozialabgaben (plus die so oder so anfallenden Kosten für Linkmiete, falls man nicht ein eigenes Tauschnetz aufbaut) und Du bist ratzfatz bei monatlichen Beträgen, die für die meisten Mittelständler in keinem gesunden Verhältnis zu nem externen Dienstleister stehen.

    Das ist übrigens auch das Hauptproblem von SEO Agenturen – gute SEOs mit Erfahrung sind entweder teuer und dadurch als Angestellte eher unrentabel oder eben gar nicht erst zu kriegen.
    Daraus resultieren dann leider meist relativ plan- & führungslose Newbie SEO-Truppen, die auch noch im Jahresrhythmus die Agentur wechseln, um die Karriereleiter hoch zu stolpern, da sie ja nun über “Erfahrung” verfügen.
    Bei einem bezahlbaren angestellten SEO läuft man zudem auch Gefahr, dass er seine ersten “echten” Erfahrungen am Projekt seines Arbeitgebers austestet ;-)

    Für viele Projekte reicht für die ersten 6-12 Monate ein monatliches externes SEO-Budget von 500-1500 € schon relativ weit. Mit 2000-5000 € monatlich kann man mittelfristig in den meisten Branchen schon sehr viel bis alles bewegen.
    SEO Budgets darüber hinaus sind nur für “die ganz Großen” realistisch, wenn auch oft nicht mehr mit ner adäquaten Gegenleistung verbunden … aber das wollen die ja auch nicht unbedingt ;-)

  • 26. Dennis

    Wunderbarer Artikel. Dabei stimme ich mit Marcel völlig überein. Wo’s Futter gibt, wird auch gefressen ;-)

    Letztlich ist es aber jedem selbst überlassen, ob er in Google gefunden werden möchte oder nicht. Alle die Google nicht reinlassen wollen erhalten gerne einen kostenlosen AntiSEOTipp von mir ;-)

  • 27. Frank

    @ Dennis

    … mit was für nem Marcel stimmst Du eigentlich überein – hat doch bisher gar keiner mit dem Namen kommentiert?

  • 28. Dennis

    @ Frank: Siehe Kommentar 3. Allerdings habe ich mich tatsächlich verschrieben. “Marcell” wäre richtig gewesen. Sry dafür. Mit den exotischen SEO-Namings komme ich einfach nicht so zurecht. Verstehen die Kunden auch nicht ;-)

  • 29. Frank

    @ Dennis

    upps, da hatte ich Tomaten auf den Augen – hatte nur auf den verlinkten Namen geschaut. Das mit den exotischen SEO-Namings ist tatsächlich ein merkwürdiges Branchen-Phänomen – mag daran liegen, dass SEOs gerne mit Worten spielen ;-)

    Hab auch ein paar ganz witzige Domains in dem Bereich gehortet – auf Kunden würde ich damit allerdings auch nicht losgehen wollen …

  • So ganz kann ich dieser Studie auch nicht zustimmen, aber wie schon einige Vorkommentatoren geschrieben haben, der Markt wird auch hier von vielen Dilettanten bevölkert.

    Wer weiss schon, wie man eine neue Website innerhalb von max. 14 Tagen mit hochkompetitiven Keywords auf Platz 3 von 35 Millionen Websites bekommt, oder auf Platz 5 bei 380 Millionen. Ich glaube nicht, dass es in Deeutschland viele “SEO-Gurus” gibt, die diese relativ einfache Übung beherrschen. Dies erreicht man mit Massnahmen, die in ein bis zwei Stunden zu erledigen sind und zudem keinerlei finanziellen Aufwand benötigen.

    Wenn die meisten dieser “Experten” also nicht in der Lage sind, die Kunden zumindest auf die erste SERP zu bringen, darf man sich nicht wundern, wenn solche Studien das Ergebnis sind.

  • Hallo, möchte nur mal nachfragen, warum ich für mein Post mit “nofollow” abgestraft werde, setze bei meinem Blog auch kein nofolow, jedenfalls nicht bewusst.
    Gruss Herbert Malzahn,Malzahn-Innovations

  • 32. Frank

    @ Herbert

    na wenn Du es wirklich genau wissen möchtest:
    zum einen, weil ich auf eine derartige Werbeorgie mit kaum vorhandenen Inhalten nicht ohne Nofollow verlinken möchte, zum anderen weil ich Nofollow bei keinem Kommentar in Deinem Blog überprüfen konnte, da es keinen gibt …

    Letztlich aber auch, da ich Deinen letzten Kommentar als “zumindest fragwürdig” eingestuft hatte, da ich mich nach Deinen Erkenntnissen zu den Dilettanten zählen muss ;-)

    Aber da Du ja die einfache Übung ohne finanziellen Aufwand im hochkompetitiven Umfeld kennst, brauchst Du sicher sowieso keine Dofollow-Backlinks von Blogs & kannst gemütlich Deine 42 Ferraris in der Garage nach Regenbogenfarben sortieren.

    Finde es immer wieder seltsam, wenn derartige Behauptungen von Leuten verbreitet werden, deren eigenes Projekt von den vermeintlichen Wunderkenntnissen leider in 1,5 Jahren nicht profitieren durfte …

    Lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen, falls Du den Stein der SEO-Weisen gefunden haben solltest & zwanghaft Deine Millionen teilen möchtest ;-)

  • Ich hoffe ja, dass irgendwann diese ganzen Tricks nichts mehr Wert sind und es nur noch zählt, dass eine Webseite gute Inhalte hat.

    Dann macht Suchmaschinenoptimierung wieder Spass und vor allem Sinn.

    Heute ist es doch so, dass ich jeden Mist nach oben bekomme, wenn ich nur genügend trickse/ betrüge … Aber ob mir das dann auch die gewünschten Kunden bringt, dass waage ich zu bezweifeln.

  • Da sieht man es ja mal wieder. Jetzt ist einige Zeit vergangen, noch immer kein Ende erreicht, und dennoch sprechen einige nach wie vor davon. Das Seo wird sich womöglich ändern, aber niemals enden. Das lässt sich auch nach mehreren Jahren noch sagen.

  • Das Thema ist auch jetzt noch heiß, etlichen Jahren ja dem Artikel. Immer wieder wird vom Ende des Seo berichtet. Das Ende steht aber nach wie vor aus. Lediglich die Bewertungsrichtlinien ändern sich, aber ich bleibe dabei: Seo wird niemals sterben!


Deine Ideen zum Artikel: Grenzen von Seo & die große SEO Enttäuschung?

"Namen" wie "Suchmaschinenoptimierung, Reisen, Datenrettung etc." sind unerwünscht - ebenso die Verlinkung auf rein kommerzielle Projekte!
Derartige Verlinkungen werden mit Nofollow versehen, bzw. Kommentare werden entfernt. Kommentar-Links auf themennahe SEO, SEM, Marketing & Webmaster Blogs sind ok
Immer Nofollow gibt es für Blogger, die Nofollow-Links verteilen ;-)

Kommerzielle Werbung in Kommentaren ist diesem SEO Blog nicht erwünscht!


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