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Indien als drittgrößte Internet-Nation – nicht China! Rosige Zukunftsaussichten für Indien und die Sprache Hindi im Internet von Eric Schmidt im Interview mit “The Times of India” …
Indien statt China sagt Eric Schmidt
Der Google CEO Eric Schmidt aüßert sich in der “The Times of India” zu seiner Vorstellung über die Zukunft des Internet.
Vor China sieht er Indien in 5 bis 10 Jahren als den größten Wachstumsmarkt im Internet und die indische Hauptsprache “Hindi” (nicht Hispanic ;-)) als drittstärkste online Sprache der Welt neben englisch & chinesisch.
Als überzeugter Indien-Fan übrigens schon lange meine Rede ;-)
Kompletter Artikel “Google predicts India will be largest net mkt” in “The Times of India”:
Google’s chief executive Eric Schmidt has predicted that India and not China will become the world’s biggest Internet market in “about five or ten years from now, based on current trends.”
And what’s more, Schmidt’s other futurist view is that Hindi, not Hispanic, could become one of the world’s three Internet languages, in conjunction with English and Chinese.
Warum reden deutsche Politiker eigentlich hauptsächlich von China wenn es um zukünftige Wirtschaftsmärkte geht, und konzentrieren sich darauf, einer Regierung in den “Allerwertesten zu krabbeln”, die gemäß AI (nein, diesmal nicht “artificial intelligence“, sondern Amnesty International) nach wie vor die Menschenrechte mit Füßen tritt und ganz beiläufig & selbstverständlich ungeahndet die tibetische Hoch-Kultur seit Jahrzehnten systematisch ausrottet?
Als auch offline aktiver “Free Tibet” Anhänger wird mir immer wieder ganz übel, wenn ich die Dauerberieselung in den Medien mit wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten von deutschem Mittelstand & Industrie in Zusammenarbeit mit China sehe – insgeheim hoffe ich, daß die Chinesen einfach nur weiterhin möglichst viel KnowHow “abstauben” und “Geschäfte” ala Magnetschwebebahn KnowHow-Transfer weiterhin hemmungslos durchziehen.
Irgendwann muss doch auch der letzte Politiker, Geldgeier oder Wirtschafts-Lobbyist verstehen, daß es unrealistisch ist zu glauben, daß eine Regierung einerseits Menschenrechte mißachtet und andererseits aber ein seriöser, ehrlicher & langfristiger Geschäftspartner sein kann? Der Gedanke klingt doch schon beim Lesen völlig abstrus & schizophren … .-)
Es gibt einfach auch online nur good or evil und man hat die Qual der Wahl – siehe das Google Zensur-Thema in China, welches Google endlose Evil-Kritiker und erstmals ein nachhaltiges Negativ-Image beschert hat …
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Am 29.05.06, 13:02 in Google SEO by Frank veröffentlicht.
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2 Kommentare zu "Indien statt China sagt Eric Schmidt"
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26.07.06 um 07:43:03
[ ] Google CEO Eric Schmidt sieht in 10 bis 15 Jahren Indien vor China im Internet-Business. Begründet wurde diese Aussage mit einigen Faktoren, die wichtigsten blieben m.E. unerwähnt. Dies wären die Zensur und die latente Rechtsunsicherheit in der Volksrepublik. Mich wundert es nur, warum sich Google so verbiegt um den Regime in Peking zu gefallen? Wenn doch Indien der Zukunftsmarkt ist? … aber zumindest schon einmal ein schritt in die richtige Richtung. [ ]
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2. mirko
Wir haben mal ein paar Daten zu den Wachstumsraten in China und zum Suchmaschinen-Markt zusammen getragen. In China macht Google gegen Baidu einfach keinen Stich. Warum sollte sich Google also auf diesem Markt seine Marke verderben, wenn es in Indien einen ähnlich großen Markt mit besseren Ausgangsbedingungen gibt. Das macht aus meiner Sicht die Haltung von Eric Schmidt verständlicher. Unsere Zahlen zu China gibts hier …




