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SEO Marketing Blog

.... googeln bis der Arzt kommt

Wieviel kann man als selbstständiger SEO mit mehr als 2-3 Jahren selbstständiger Berufserfahrung verdienen? Einflussfaktoren gibt es viele – ich habe mal die, für mich wichtigsten, Punkte & Möglichkeiten aufgeführt …

SEO Einkommen ;-)

SEO Skandale nach SEO Randale zum Thema Einkommen?
Ojeoje, Freistil-Lyrik-Prophezeiungen – ich sollte einfach nicht so früh aufstehen, bzw. vorm bloggen irgendwie Wachwerden ;-)

Ich hatte schon in den letzten SEO Shortcuts darauf hingewiesen – irgendwie beschäftigt es mich jetzt aber nochmal, da das Thema “SEO Stellenangebote & Verdienstmöglichkeiten als SEO” anscheinend doch noch reichlich Diskussionsstoff enthält …

Die ursprüngliche Diskussion hat auf dynamicdrive.de stattgefunden – gestern bin ich dann auch noch über einen, zum Teil aus meinem Kommentar entstandenen, Artikel bei webtagebu.ch gestolpert, wo ich nochmal meinen Senf dazu gegeben habe …

Nachdem ich bei webtagebu.ch gerade eben noch kommentiert hatte, habe ich beschlossen mal darüber zu philblogosophieren, warum es eventuell sein könnte, daß gerade im Bereich SEO unterschiedlichste Erfahrungswerte zu den möglichen Verdienstmöglichkeiten vorliegen …

Um den “Randale-Anteil” dieses Artikels abzuarbeiten, stelle ich mal vorab die Bauchgefühl-Theorie auf, daß es im deutschen Sprachraum nicht mehr als max. 20-30 SEOs (Einzelkämpfer, die auch für Kunden arbeiten – kleine erfolgreiche Agenturen gibt es vielleicht nochmal 5-10) gibt, die seit mehreren Jahren in der Lage sind, auch umkämpfteste Einzelkeys (Datenrettung, Reise-Keys, Konsumartikel-Keys wie Laserdrucker, Ipod, Plasma TV etc., Finanz-Keys and so on …) in Google dauerhaft in Top-Positionen zu platzieren & trotzdem (noch?) für Neu-Kunden optimieren.

Damit meine ich natürlich ausschließlich “natural listing” Suchmaschinenoptimierer – nicht Google Adwords Marketing Anbieter …


Daraus könnte man nun vielleicht schliessen, daß es nicht viele fähige SEOs gibt – sehe ich aber nicht wirklich so. Es gibt eher einen Anbieter-Engpaß im Bereich der SEOs, die auch erfolgreich für Kunden arbeiten. Erfolgreiche SEOs (bzw. Webmaster, die durch “learning by doing” SEO erfolgreich für sich umgesetzt haben), die ausschließlich eigene Projekte betreuen, gibt es deutlich häufiger.
Schließlich steckt nicht hinter jeder Google Top-10 Position ein angeheuerter SEO-Dienstleister – zumindest noch nicht ;-)

Aus diesem Ansatz heraus behaupte ich einfach mal, daß es beinahe ein Ding der Unmöglichkeit oder großer Glücksfall sein dürfte, einen erfolgreichen & berufserfahrenen SEO davon zu überzeugen, daß er seine Existenzgrundlage für einen Angestellten Vertrag aufgibt – zumindest nicht unterhalb 5-stelliger monatlicher Beträge, was wiederum für keinen der potentiellen Stellenanbieter kalkulierbar/realisierbar sein dürfte.

Ich denke der Knackpunkt an der entstandenen Diskussion zu SEO-Verdienstmöglichkeiten als Selbstständiger ist Berufserfahrung in Verbindung mit unternehmerischem Denken auf dem Weg in die SEO-Selbstständigkeit.

Wer die ersten 2-3 Jahre nach einer Existenzgründung als selbstständiger SEO “durchhält”, und dabei…:

  • … kommunikationsstark ist, d.h. seine Dienstleistung überzeugend (i.d.R. telefonisch) an Marketing-Entscheider verkaufen kann – hierbei meine ich durchaus auch Arbeitstage, an denen mal 12 Stunden durchtelefoniert …
  • … kontinuierlich eigene Projekte/Linknetze aufbaut (anfangs selbst, dann machen lassen), d.h. Einnahmen reinvestiert …
  • … sich ein Netzwerk aus fest zuarbeitenden Freelancern (Progis, Designer, Texter & HiWis …) zusammenstellt/schult, um nach aussen als “eierlegende SEO-Wollmilchsau” auftreten zu können …
  • … sich ein kleines Netzwerk aus SEO-Kooperationspartnern aufbaut …
  • … das exponentiell wachsende administrative Chaos im Griff behält …
  • … gerade in den Anfangsjahren zeitlich extrem flexibel ist (sprich Kind & Kegel sowie “sonstige Verpflichtungen” sind eher schwieriger in der Aufbauphase unterzubringen – geht aber natürlich auch) …
  • … durch das Dauersitzen der ersten Jahre nicht berufsunfähig wird oder einen Indoor-Höhlen-Koller bekommt …
  • … es schafft, den weit verbreiteten SEO-Größenwahn (wäre SEO ein anerkanntes Berufsbild, wäre das bestimmt die erste anerkannte Berufskrankheit ;-)), angesichts erster greifbarer Top-Erfolge, erfolgreich zu unterdrücken …
  • … den richtigen Riecher für Kunden (Shop- oder Dienstleistungsanbieter mit tollen Ideen, Einkaufsquellen, Umsatzpotential etc.) entwickelt, die man sich im Idealfall als feste & dauerhafte Kooperationspartner angelt …
  • … sein Hauptaugenmerk darauf richtet, mittel- & langfristig “laufende Einnahmen ohne laufende Arbeit” zu erzielen …
  • … damit umgehen kann, daß Vieles einfach liegenbleibt, da zu viele neue Ideen/Möglichkeiten in Verbindung mit viel zu wenig Zeit kollidieren …
  • … seine Kunden so erfolgreich betreut, daß diese nicht nur blind vertrauen, sondern auch nie wieder wegwollen …
  • … relativ kontinuierliches seo-logisches Recherchieren & Lernen zum Hobby hat …
  • … und auch sonst alles optimal optimiert macht ;-) …

… und es dadurch nicht schafft, sich zumindest ab & an ein 5-stelliges monatliches SEO-Einkommen (ab & zu knapp drunter ist ja auch prima ;-)) zu generieren, könnte z.B. nochmal alle obigen Punkte durchlesen & sich fragen, an welchem Punkt er evtl. nachjustieren könnte …

Ein selbstständiges monatliches SEO-Einkommen (white hat ;-)) kann sich im Regelfall aus folgenden Einzel-Komponenten zusammensetzen – ich schmeisse mal ein paar virtuell-abstakte Pi-mal-Daumen Beispielszahlen mit “in den Topf”, damit nachvollziehbar ist, daß dies so durchaus realistisch sein kann, wenn man sein eigenes SEO-Business professionell betreibt ;-)

Kenne allerdings auch eine kleinere 3-Mann SEO-Agentur (die als Auftragsvermittlungspartner für meine Anfragen übrigens leider völlig versagt hat :-(), die nur aufgrund eines einzigen erfolgreich platzierten SEO Kunden-Projektes mit einem Top-Keyword bereits mehrere Tausend Euronen monatlich abgreift & damit überhaupt erst ihre SEO-Agentur aufbauen kann.

Ich bevorzuge eindeutig den möglichst breitgestreuten Mix aus folgenden Möglichkeiten – wie gesagt, sind alles zwar abstrakte, aber realistische Beispielzahlen am unteren Ende der Skala:

  1. Einnahmen Erfolgsprämien für konkret erreichte Google-Positionen mit umkämpften Einzel-Keywords, wobei dies eher die absolute Untergrenze darstellt, die Kombis gibts dabei bei mir “for free” ;-))
    - 3 Kunden, 3 Keys = 3 x 500 € netto = 1500 € netto
  2. Einnahmen Erfolgsprämien für konkret erreichte Google-Positionen mit mehreren umkämpften 2er Keyword-Kombis
    - 5 Kunden = 5 x 200 € netto = 1000 € netto
  3. Einnahmen Adsense auf eigenen Projekten – geschätze Untergrenze bei 20 auch nur halbwegs erfolgreich platzierten Content-Seiten oder Foren
    - min. 1500 € netto
  4. Umsatzbeteiligungen an Shops, wo die SEO-Schiene selbst komplett auf Erfolgsbasis abgerechnet wird
    - 2 gut mit Einzelkeys platzierte Shops – 7% Brutto-Umsatzbeteiligung – min. 1000 € netto x 2 = 2000 € netto
  5. Einnahmen Linkmiete – hier knallt´s natürlich umso mehr, je fleissiger man in den Anfangsjahren eigene URL´s aufgebaut hat & je weniger man mit Drittanbietern arbeitet – bei nem niedrigst angesetztem angenommenen Pauschal-Preis von 5 € netto pro Link/Monat & etwa 20 Kunden, die im Durchschnitt 30 Links buchen (absolute Untergrenze – wir bieten z.B. als Kooperations-Netzwerk Backlinks von momentan bis zu max. 170 IP´s an, wobei die meisten zwischen 30 & 70 Backlinks buchen ;-))
    - 5 x 20 x 30 = 3000 € netto
  6. Einnahmen aus eigenen Projekten, die konkrete Dienstleistungen oder Affiliate-Produkte (Reisen, Datenrettung, Finanz-Produkte, Hosting etc. ) vermitteln, ohne daß man mehr macht als die Plattform zur Verfügung zu stellen & zu optimieren – allein der Punkt kann je nach Menge eigener Projekte
    - monatlich durchaus locker 1000 bis 10.000 € netto bringen …
  7. Da man als Einzelkämpfer planmässig irgendwann an einen Punkt kommt, wo einfach alles hinsichtlich weiteren SEO-Neukunden Anfragen zuviel ist, bietet sich natürlich an, SEO-Anfragen weiter zu vermitteln (hier kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen “ist ein echter Leidensweg”, da man auf sehr viele Geldgeier, Teenies & schräge Vögel in der SEO-Branche trifft – mittlerweile hab ich auch in dem Bereich eine supi Konstellation & picke mir nur noch die Rosinen unter den Neu-Anfragen raus – hab allerdings mit meinen eigenen SEO-Angebotsseiten schon ewig nix mehr gemacht, die dümpeln momentan nur so vor sich hin ;-))
    - 10% vom monatlich vermittelten Umsatz & Anteile an laufenden Einnahmen – 10% von 3000-10000 € Auftragsvolumen netto monatlich – 300-1000 € netto
  8. Durch Vermittlung der Umsetzung eigener SEO-Kunden Aufträge (Typo3´s, SEO-Shops, SEO-Foren, Corporate-Blogs, ind. CMS-Lösungen, Texterei, Webkatalog & Artikelverzeichnis-Einträge etc.) an das eigene seo-logisch geschulte Freelancer-Netzwerk
    - 10%-20% von 5000-10000 Auftragsvolumen – 500 bis 1000 € netto
  9. Inhouse-SEO Seminare oder Vor-Ort Consulting für Großkunden – Tagessatz zwischen 1200 & 1500 € netto (wobei die Schiene bei mir eher unregelmässig vorkommt, wenn man sich darauf spezialisiert, ist sicher auch noch deutlich mehr drin)
    - 6 x jährlich – gesamt 9 Tage – ca. 10.600 bis 13.500 € jährlich – etwa 1000 € mtl.

Summasumarum, Lirumlarum Löffelstiel (hoffe ich hab nix vegessen?) liegen die theoretischen Verdienstmöglichkeiten für einen selbstständigen SEO als Einzelfirma locker bei monatlichen Summen 5-stelliger Bereiche – je nach Tätigkeits-Schwerpunkten können einzelne Werte auch extrem nach oben ausschlagen ;-))

Wobei man natürlich auch sehen muss, daß den vergleichsweise hohen Einnahmen im Regelfall vergleichsweise wenig Kosten gegenüberstehen (das bißchen Webspace zahlt man dann locker aus der Portokasse – mehr als ein Geschäftswagen macht keinen Sinn – ein Home-Office reicht – technischen Schnickschnack kann man auch nicht endlos kaufen – mehr als 10 neue Projekte monatlich aufbauen zu lassen ist zu “anstrengend”, etc. ;-)), so daß man beim Fiskus dann entsprechend bluten muss.

Ich schau mir das Drama max. noch ein/zwei Jahre mit an – dann werde ich wohl meinen Firmensitz über eine Treuhandgesellschaft in die Schweiz verlagern – der dafür optimal passende Ranking-Kunde lässt sich übrigens gerade ein Typo3 von uns aufbauen …

Ich glaube aber auch, daß aufgrund der theoretischen Technik-Lastigkeit, die der Job zumindest anfangs sehr stark mitbringt, viele Neu-Einsteiger in die Branche (seit 2004 ist die Anzahl der SEO-Anbieter sprunghaft angestiegen – komischerweise ist es aber vergleichsweise kaum schwieriger geworden, bei Google vorne zu landen …) zwar den Technik-Teil des Jobs perfekt hinbekommen, sich dafür aber im strategisch-planerischen, kaufmännischen oder aber auch kommunikativen Bereich nicht besonders als Einzelkämpfer eignen …

… und worauf will ich raus?

Wer nen angestellten SEO sucht, sollte sich besser gleich mit dem Gedanken vertraut machen, daß er bei einem halbwegs realistisch kalkulierbaren Budget von 3000-6000 € mtl. nur jemand Erfahrenes bekommen kann, der sich entweder durch persönliche Umstände (Drillinge bekommen, Ehe-Scheidung, Zahlungsausfälle/Fehlkalkulationen oder SEO-Psychose etc. ;-)) nicht mehr in der Lage sieht, die bis dahin erfolgreiche Selbstständigkeit fortzuführen & daher den “vermeintlich sichereren Angestellten-Hafen” anzulaufen, oder aber jemanden, der die entsprechenden Erfahrungswerte eben noch nicht gesammelt hat & daher eher als SEO-Einsteiger (mit technischen & theoretischen Grundkenntnissen) einzuschätzen ist …

Mein persönliches Fazit: einen auch nur mittelprächtig erfolgreichen SEO, mit mehr als 2-3 Jahren praktischer Berufs- & Aufbau- & Projektplanungs-Erfahrung als selbstständiger Unternehmer, kann man mit ner Angestellten-Perspektive nicht wirklich hinter dem Ofen vorlocken – schon gar nicht, wenn man dafür die eigenen SEO-Projekte aufgeben oder beim Arbeitgeber einbringen soll ;-)

Nachtrag: … wusste ich doch, daß ich was vergessen habe, auf der Einnahmen-Seite ist mir noch ein wichtiger Teilbereich durch die Lappen gegangen: die gute Anneliese, die monatlich auch nochmal locker 1000 € bis 2000 € bringen kann.

Wer oder was die Annelise ist – na ne Ranking-Analyse mit Umbauanleitung für bestehende individuelle Shop oder CMS Systeme.
Bringen zwischen 350 € & 700 €, je nach Ausarbeitungsgrad – 3-5 Annelisen kann man leicht jeden Monat an den Mann bringen …

Nachtrag 2: … gerade bei Robert gelesen “Blog-Umfrage – Auswertung der monatlichen Einnahmen” – interessante Zahlen ;-)

Da ich mit diesem privat angehauchten Fachblog hier momentan quasi nix verdiene, eine weitere theoretische potentielle SEO-Einnahmequelle – bisher habe ich noch mit keinem anderen meiner Blogs wirklich nennenswerte Umsätze & auch noch nix ernsthaft versucht. Mal schauen was ich da machen kann … ich berichte dann mal irgendwann darüber …

Update 06.02.2011: … wollte 3,5 Jahre nach dem Artikel nur mal nachtragen, dass obige Zahlen für die theoretischen selbstständigen SEO Einkommen (auch ohne Workaholic zu werden), selbst mit dem Faktor 3 bis 5 nicht zu hoch angesetzt wären ;-)


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Am 26.06.07, 15:33 in Google SEO
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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von Deinem Blog aus "verewigen".
· Gelesen: 27683 · heute: 2


33 Kommentare zu "SEO Einkommen ;-)"

  • Sehr schöne geschrieben :-)

  • Naja das Standbein des Linkverkaufs könnte in nächster Zeit aber auch kippen wenn es so weiter geht mit Google.

  • 3. Maik

    Mach mal den SEOigg Button oder Link hier rein, wreden ja eh alle eingestellt so gut wie die geschrieben sind ;)

    Dann haben wir das leichter, Thx!

    Guter Beitrag übrigens!

  • Kein schlechtes Posting. Aber du hast vergessen zu erwähnen , das vor dieser rechnung einige Jahre stecken in denen man Geld und Zeit investiert hat. Und das nicht zu knapp!

  • 5. H.M.

    Schöner und interessanter Beitrag. Hatte auch schon vorher die Diskussion bei dynamicdrive verfolgt. All jene die sich doch entschließen sollten SEO im Angestelltenverhältnis nachzugehen, kann ich unsere neue Website Suchmaschinen-Marketing-Jobs.de ans Herz legen. Erst ein paar Tage alt, möchten wir daraus gerne eine zentrale Anlaufstelle für Jobanbieter und Jobsuchende aus den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing aufbauen.

  • Wow. Du hast ja noch mehr Ahnung als ich dachte. Jedenfalls hast Du noch den guten Anwalt vergessen. Den braucht der SEO auch. Ansonsten weiss ich jetzt was ich falsch mache.
    Btw.: Wer Kunden von mir weitervermittelt haben will, meldet sich bei mir! :-)

  • @ Christian

    … glaube ich nicht wirklich – man muss die Backlinks einfach nur ein bißchen schicker verpacken & individueller streuen, dann hat das Googlevil keine Chance ;-)

    … ausserdem bin ich schon seit Jahren prophylaktisch extrem seo-paranoid …

    Ist ja auch heute schon nur eine Frage der Vorgehensweise – wer bei W3C & anderen Sponsored Backlinks Seiten auf Spendenbasis Links anmietet wie ein Wilder, hat bekommt wahrscheinlich schon irgendwann Probleme mit dem Googlevil, evtl. auch die Teilnehmer an größeren Linkmiete-Börsen, da alles ziemlich schnell aushebelbar wäre …

    Wir haben ein Seitennetzwerk von knapp 170 individuellen Seiten (IP´s in DE/AT/CH), die völlig autark angelinkt & nicht/kaum untereinander verknüpft sind – und wir vergeben die Pakete nur nach persönlichem Kontakt, da uns das “öffentliche Handling” einfach zu riskant scheint …

    @ Maik

    Schande über mich – Du hast natürlich Recht! Gesten war Blog Umzug auf nen Managed Server – diese Woche werde ich hier noch einiges rumbasteln & dabei dann auch den SEOigg Button einbauen ;-)

    @ Parmenides

    … naja, vielleicht geht´s in den Textmengen unter – aber steht doch mehrfach im Text, daß es entsprechende Investitionen & vor allem min. 2-3 Jahre Zeit braucht, um die SEO-Einkommensschinen, wie oben beschrieben, ausschöpfen zu können …

    @ H.M.

    drücke Dir die Daumen für das Projekt – wobei ich mich aus oben genannten Gründen schon frage, ob es da überhaupt Potential auf der Seite qualifizierter Jobsuchender gibt? Die Zeit wird´s zeigen …

  • @ Tadeusz Szewczyk

    Danke für die Blumen ;-)

    Hihi – den guten Anti-Abmahn-Anwalt hatte ich glatt vergessen zu erwähnen, da er für mich keinen Kostenpunkt darstellt – da sollte man als SEO natürlich eine entsprechende Partnerschaft/Kooperation oder wie auch immert an der Hand haben …

  • …Hm kein Zweifel, bei der Aufzählung der notwendigen Fähigkeiten.
    Als Zusatz dazu:
    - wenn man versucht die eigene Firma als zweites Standbein neben dem Job aufzubauen braucht man sehr gutes Zeitmanagment und Nachtarbeiterqualitäten ;-)

    Bei der Höhe der Einnamen würde ich so meine Zweifel anmelden wollen. Speziell für die Affiliate Einahmen braucht man wohl sehr gute Seiten und sehr guten bzw. qualifizierten Traffic…

  • @ Photovoltaik

    Nachtarbeiterqualitäten habe ich in den ersten 2-3 Jahren auch öfter zeigen müssen – inzwischen kommt´s zum Glück nur noch sehr selten vor, bzw. wenn ich Lust darauf habe …

    Ein besseres Zeitmanagement wünsche ich mir auch heute noch oft …

    Neben einem Job oder Studium ein SEO-Business, in dem Umfang wie oben beschrieben, aufzuziehen (wie es z.B. auch Co-Blogger Manuel erfolgreich macht – allerdings hatte er vor seinem Studium schon die gröbsten 2-3 Jahre hinter sich ;-)), ist glaub nur was für Leute ohne familiäre Verpflichtungen & mit starken Nerven & extrem toleranter Leidensfähigkeit des sozialen Kontakt-Umfeldes.

    Mit berufs- oder studienbedingtem SEO-Halbgas kommt man “im Normalfall” glaub auch in 5 Jahren noch nicht zu obigen Ergebnissen …

    Dein Zitat:
    “Speziell für die Affiliate Einahmen braucht man wohl sehr gute Seiten und sehr guten bzw. qualifizierten Traffic…”

    … naja, genau davon rede ich ja (gute SEOs haben sehr gute Seiten mit sehr gutem Traffic ;-)) – deswegen schreibe ich ja auch, daß ich nicht glaube, daß es sehr viele fähige SEOs gibt, die das so hinbekommen & dann “freiwillig” in nen Angestellten-Job wechseln.

    Braucht natürlich auch ein bißchen Glück bei der (Affiliate-)Partnerwahl, wobei ich im Laufe der Jahre an sehr individualisierte Möglichkeiten (ich red hier nicht von Zanox, Tradedoubler & Co.) rangelaufen bin …

    Kannst Deine Zweifel ruhig wieder über Bord schmeissen, die Einnahmen aus Partnerprogrammen (auch der obere Wert ;-)) sind in dem Bereich für nen SEO-Profi gut realisierbar ;-)

  • 11. Xel

    @Photovoltaik

    die eigene Firma als zweites Standbein neben dem Job aufzubauen braucht man sehr gutes Zeitmanagment und Nachtarbeiterqualitäten

    hm ich stimme dir zu, dass man das braucht, das beschränkt sich aber keines falls auf das Gebiet SEO ;)

    genauso könnte man erwähnen, dass man wenn man selbstständig ist keinen 8 Stunden Tag mehr hat. Sicher man kann wenn wenig Arbeit da ist mal blau machen, aber man wird sich dann so viele Gedanken machen, dass man das nicht genießen kann – ansonsten sind 16 Stunden Tage zumindest am Anfang wohl durchaus normal – zumindest, wenn man nebenher noch Job/Studium oder was auch immer laufen hat.

    Vielfach unterstreichen möchte ich auch nochmal

    … damit umgehen kann, daß Vieles einfach liegenbleibt, da zu viele neue Ideen/Möglichkeiten in Verbindung mit viel zu wenig Zeit kollidieren …

    Das betrifft vermutlich alle Webworker – man hat Ideen über Ideen und kommt nicht dazu alle davon umzusetzen.

    Gruß Alex

  • […] Habe gerade einen interessanten Beitrag zu den Verdiensten eines Suchmaschinenoptimierers im SEO Marketing Blog gefunden. Summasumarum, Lirumlarum Löffelstiel (hoffe ich hab nix vegessen?) liegen die theoretischen Verdienstmöglichkeiten für einen selbstständigen SEO als Einzelfirma locker bei monatlichen Summen 5-stelliger Bereiche […]

  • […] Am Samstag habe ich auf verschiedene Erfahrungsberichte von Bloggern hinsichtlich des Einsatzes verschiedener Internettools verwiesen. Ich habe innerhalb des Artikels die Prognose gewagt, dass immer mehr Blogger die Chance ergreifen werden, um solche Erfahrungsberichte als Marketinginstrumente einzusetzen. Jetzt bin ich über das existenz24-blog auf einen sehr interessanten Artikel im seo marketing blog gestoßen, in dem Frank Schäpler aufzeigt, wieviel Geld man als selbständiger Suchmaschinenoptimierer mit mehr als 2 Jahren Berufserfahrung verdienen kann und welche Erfolgsregeln man dabei beachten sollte. Hier lässt also ein Suchmaschinenoptimierer die “Hosen runter”. Das ist sehr beachtlich, schliesslich schweigt doch fast jeder beim Thema Einkommen. […]

  • […] Ein guter Artikel SEO Marketing Blog zeigt auch, das sich mit der Suchmaschinenoptimierung gutes Geld verdienen lässt: # Einnahmen Erfolgsprämien für konkret erreichte Google-Positionen mit umkämpften Einzel-Keywords, wobei dies eher die absolute Untergrenze darstellt, die Kombis gibts dabei bei mir “for free” ;-)) – 3 Kunden, 3 Keys = 3 x 500 € netto = 1500 € netto # Einnahmen Erfolgsprämien für konkret erreichte Google-Positionen mit mehreren umkämpften 2er Keyword-Kombis – 5 Kunden = 5 x 200 € netto = 1000 € netto […]

  • Spitzenleistungen werden immer sehr gut vergütet, dass ist in allen Branchen so (man muss Micheal Schumacher deshalb nicht mögen).
    Solche “Jobs” werden wohl kaum jemals in ein Angestelltenverhältnis passen, es sind eigene Unternehmen im Dienstleistungssektor.
    Der Zeitfaktor und die anderen Punkte treffen auf viele Selbständige zu.
    SEO’s sind wie Zehnkämpfer, und diese Vielfältigkeit ist es auch, die den Kreis klein hält, denn wenn schon ein Faktor schlecht ist, klappt das gesamte Geschäft nicht mehr.
    Sehr schön geschrieben und sehr hilfreich, wenn man diesen Weg auch gehen wird ;-)

  • Ein spannender Artikel, der vieles zusammenfasst, was mir in manchen Nächten so durch den Kopf geht – und noch weit darüber hinaus :) Nachdem auch Anneliese dazukam (ich mag das Mädchen und ihre diversen Schwestern wirklich gern), hat der Beitrag das Prädikat “schwer empfehlenswert” verdient.

  • Wow, toller Artikel. An so viele Möglichkeiten, als SEO Geld zu verdienen, hätte ich nicht im Traum gedacht.
    Danke!

  • wirklich nicht schlecht … muss man zugeben … aber wie sah es denn zum beispiel in den ersten beiden jahren aus?

    das ziel ist klar, nur mich interessiert immer der weg :)

    mfg

  • 19. Frank

    @ uweselbst

    Ich hab Deiner Frage “on the road” spontan nen ganzen Artikel unter dem Titel “Philoseophie about SEO Einsteiger Wege” spendiert – wobei ich verkürzt vielleicht auch hätte antworten können:

    Schaffe, schaffe Häusle baue” – bzw. im Fall des SEO Einsteigers “Webseitle baue” & das Ziel einfach nur im Auge behalten, dann findet sich der individuelle Weg von selbst ;-)

  • […] Weitere Links: Geld verdienen im Blogs: Tipps + Tricks SEO Einkommen […]

  • […] SEOigg ist definitiv der King seiner Kategorie gewesen, auch wenn ich dort nur selten vorbeischaue. Beim Single-Post waren für mich allerdings auch das gar nicht nominierte »Was kostet Suchmaschinen-Optimierung« (ebenfalls von Sistrix) sowie das bereits mehrfach erwähnte SEO Einkommen von Goatix ganz heisse Kandidaten. Wirklich schade, dass man nur eine Stimme vergeben konnte. Die Möglichkeit, seinem Lieblingskandidaten 3, dem Zweiten 2 und Nr. 3 einen Punkt zuteilen zu können, wäre nett gewesen, gab das Abstimmungssystem aber wohl nicht her. […]

  • […] SEO Einkommen SEO Marketing Blog – Zu dieser Zeit geisterte gerade die “wie viel darf, soll, muß oder kann ein SEO verdienen” Welle durch die SEO Bloggosphäre. Der SEO Marketing Blog sprang auf den Zug auf und legte einen sehr interessanten Zahlen und Verrechnung Überblick vor! […]

  • […] Der Seo Marketing Blog mit Einkommen. […]

    Edited 2008: Link entfernt, da Seite nicht mehr vorhanden – ein-uwe.de/action/seo-kundenbesuch-so-sollte-es-nicht-laufen/

  • […] Das SEO Einkommen […]

  • Hi Frank, ist hier die Zeichencodierung für den Euro broken oder seh nur ich die €… ? Vielleicht funktioniert’s mit € ?
    Benjamin

  • 26. Frank

    Hi Benjamin,

    Danke Dir für den Tipp … sind leider Überreste von der Datenbank-Umstellung auf UTF8 beim WP Upgrade von 2.0.11 auf 2.8.1 gewesen, die mich seither hier in manchen Ecken des Blogs verfolgen.

    Frank

  • 27. Vitaly

    “… Wer nen angestellten SEO sucht, sollte sich besser gleich mit dem Gedanken vertraut machen” – ich bin erfahren genug, biete mich aber umsonst :D (naja, ich werde dazu sozusagen gezwungen, durch die FH)
    5-stellig verdiene ich monatlich nicht, bin aber mit meinem Einkommen zufrieden.
    Ich denke immer wieder an eine oder andere von dir beschriebene Möglichkeit, und wo ich noch nachjustieren könnte :) Der Artikel ist exakt 3 Jahre alt aber immer noch aktuell

  • 28. Farlif

    Hallo, extrem interesseranter Artikel! Aber – also, das möchte ich gerne mal wissen: 20 Contentseiten, 8 Kunden, davon 3 im umkämpften Bereich, Plattformen, 170 Domains, Typo3-Aufbau, “nicht mehr als 10 neue Projekte monatlich”, gelegentlich mal einen Tag “12 Stunden durchtelefonieren” …, selbst bei einem 14-Stunden-Tag ist mir völlig unverständlich, wie das zu schaffen sein soll. Zeitmanagement ist das eine, sich verfünffachen (wenn das denn reicht) das andere. Wie bekommt ihr das hin? Oder wart ihr von Anfang an eine Agentur von 6 Leuten?? Mir graust es – denn ganz klar, das werde ich nie schaffen. Ich bin mit meinem Photovoltaikprojekt seit 8 Monaten rund um die Uhr beschäftigt, und mehr geht eigentlich nicht. Wie bekommt ihr das nur hin?

  • 29. Sven

    Naja, die Frage ist vielleicht auch, wie viel Zeit denn in ein Projekt fließt. Wenn nicht mehr als 2 Tage im Monat einberechnet werden, und google dann erst mal langsam crowlen soll, ist das möglich. Außerdem wurde der Text ja anscheinend auch nur runtergeschrieben, was sich an dem Mangel an Synonymen erkennen lässt. Zudem nur ein einziges Keyword, das im Text auch nur einen Anteil von 2,6 % besitzt und durch die weiteren Einträge auf dieser Site ja extrem geschwächt wird. Also, analysiere diese Site mal, dann weißt du, dass hier nicht besonders gründlich gearbeitet wurde, wodurch sich auch die Masse erklären lässt. Extrem viel halt schon, allerdings oberflächlich.

  • 30. Sascha

    Im Affiliate Bereich lässt sich mit gutem Seo durchaus Kohle verdienen. Ich habe z.b. einen Preisvergleich am Laufen und mehrere große Webkataloge / Suchmaschinen. Da springt nach einer gewissen Vorlaufzeit immer was ab. Dazu noch 2-3 versicherungsvergleiche schön optimiert warum nicht?!?!? Allerdings sollte man Geduld mit den Projekten haben viele Webmaster geben viel zu früh auf (wir kaufen dann gerne eure Projekte bei ebay *GGG) – oft trudeln erst nach 4-6 Monaten erste umsätze ein :-). Gut optimierte Projekte mit ordentlich PageRank bringen gut Kohle rein!

  • 31. Frank

    @ Sven

    … tjaja, späte Antwort – ich schau hier halt nur noch seltenst rein – aber nur mal zum Verständnis: dieser Blogbeitrag ist nicht optimiert, da ich mein Geld auf den oben beschriebenen Baustellen verdiene & nicht hier im Blog.
    Hier schreibe ich, wenn ich Lust auf bloggen habe … da kommt´s mir eher auf nachvollziehbare Infovermittlung & Spaß, denn auf Synonyme oder Keyworddichte-Gedödel an …

    Doll geschriebener SEO-Text oder gar die absurde Keyworddichte hat übrigens noch keinen reich gemacht – vielleicht solltest Du den Ansatz mal grundlegend überdenken ;-)

  • 32. Harry

    Genial geschriebener Artikel und auch noch nach 5 Jahren (was bekanntlich viel im Onlinbusiness sind) so wahr. Ich habe gerade zwecks eines Einstellungsabgebotes gegoogelt, was denn so ein InHouse-SEO verdient. Nach diesem Artikel ist mir das allerdings Wurst, ich bleib selbständig und peil die 5 stelligen Monatsgehälter an =)

  • 33. Frank

    @Harry

    ick drück Dir alle Daumen. Nun einige Jahre später würde dieser Artikel so ausfallen, dass es mir eh keiner mehr glauben würde, was wirklich gehen kann, wenn das SEO Business mal richtig brummt ;-)
    Bin übrigens immer noch Onemanshow (wie damals) mit relativ großem & festen Freelancer-Netzwerk, dabei auch noch seit etwa 2006 Networking-Ignorant und auf keiner SEO Konferenz zu sehen. Ist aus meiner Sicht alles verschenkte Zeit – wenn man mit Kunden seriös & fair umgeht, dann kommt der Rest von selbst …


Deine Ideen zum Artikel: SEO Einkommen ;-)

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