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.... googeln bis der Arzt kommt

… ignore googlevil rules – stop link communism … ;-) Google warnt vor Linkmiete & Linkkauf und droht mit Abstrafung – warum eigentlich?

viva la link revolution ;-)

Habe mich gerade durch ein ewig langes Posting bei stuntdubl.com zum umstrittenem Thema Linkkauf & Linkmiete contra Google-Warnungen “durchgekämpft”, und möchte kurz ein paar seiner mehr als nachvollziehbaren Gedankengänge für alle aufgreifen, die keine Lust oder Zeit haben, sich durch den sehr langen englischen Artikel zu arbeiten.

Ich finde die Vorgehensweise/Angstkampagne von Google im Bezug auf Backlink-Miete schon länger einfach nur dreist, daher habe ich diesen Artikel in meiner Mecker-Kategorie “Googlevil” gepostet.

Der vielsagende Titel des Postings von Todd lautet “I am not a link communist” ;-)

Er hinterleuchtet nicht nur satirisch, sondern auch aus wirtschaftsökonomischer Sicht die Diskrepanz zwischen der Google-Warnung “kaufen Sie keine Links, es könnte Ihrem Ranking schaden” und der Tatsache, daß Google selbst den Verkauf von Links via Google Adwords kommerzialisiert & wirtschaftlich etabliert hat.

Mein Tipp, wenn Linkaufbau professionell, themenrelevant & nachhaltig erfolgen soll:
Tipp - Content-Backlinks themenrelevant beim Backlink Bauer mieten!

Da sich in erster Linie kleinere Website-Betreiber von dieser “don´t buy backlinks” Warnung abschrecken lassen und treu und brav den “Predigten” von z.B. Matt Cutts bei Google-Auftritten auf Messen oder Roadshows glauben, verpassen viele gutgläubige Webmaster aufgrund der “Abschreckungskampagnen” ihre Chance auf umsatzstarken Suchmaschinen-Traffic.

Gleichzeitig ignorieren die großen Website-Betreiber (die derartige “Abschottungs-Spielchen” zum Schutz des eigenen Marktsegmentes bereits kennen und oft selber nutzen ;-)) die Google Warnung einfach richtigerweise (ungestraft) und bauen sich so eine langfristige Marktmacht auf!

In seinem Artikel geht Todd ausführlich darauf ein, daß es ein riesiger Unterschied ist zu sagen “kaufen Sie keine Backlinks, es nutzt ihrem Ranking nichts” und der Drohung, daß Linkkauf oder Linkmiete dem Ranking einer beworbenen Site konkret schaden kann.

Vor diesem Hintergund der “Angstmache” wäre es strenggenommen z.B. auch “gefährlich” Online-Pressekampagnen zu starten oder Werbung auf großen Portalen zu buchen, da auch diese nur in Verbindung mit Backlinks geschaltet werden – ojeoje, klassisches online Marketing zerstört Suchergebnisse, fatale Erkenntnis ;-)

Oder gibt es etwa zweierlei Gattungen bezahlter Backlinks, deren Feinheiten in der Unterscheidung mir bisher verschlossen blieben?

Die Anti-Linkmiete Kampagne ist ähnlich unlogisch, wie die “nofollow” Initiative von Google, wo mithilfe eines Linkatttributes Backlinks entwertet werden sollen, um Spam-Backlinks zu verhindern.

Nofollow funktioniert natürlich in der Praxis absolut gar nicht – Profi-Spammer sind zwar oft hemmungslos & geldgeil, im Regelfall aber alles andere als naiv oder gar doof!

Sowohl die Backlink-Angstkampagne, als auch die Nofollow-Initiative lassen mich befürchten, daß Google die Kontrolle über den eigenen Algorithmus evtl. bereits teils aufgegeben hat, und verzweifelt letzte Fluchtmöglichkeiten vor der Übermacht der, in immer größerem Stil professionell agierenden, Spammer sucht?

Erinnert mich an den “Zauberlehrling“, nur gehts diesmal nicht um Besen und Wasser, sondern um die kommerzielle Verwertung von Backlinks & Suchmaschinen-Positionen … ;-)

Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

Die Vorgehensweise von Google konterkariert marktwirtschaftliche Grundprinzipien des Kapitalismus, da ein bereits existierender und von Suchmaschinen wie Google selbst ungewollt geschaffener ökonomischer Markt der Link-Werbung quasi für Dritte “gebrandmarkt” wird, um eigene Marktsegmente zu schützen und nebenbei die Unfähigkeit, automatisiert einen “neutralen” qualitativ hochwertigen Suchindex zu erstellen, kaschieren zu können.

Diese Art der Marktregulierung war mir bisher auch nur aus dem “real existierendem” Kommunismus bekannt um staatliche Monopole zu schaffen ;-)

Wenn man Google´s Warnung “keine Backlinks zu mieten” auch nur halbwegs ernst nehmen würde, wäre das WWW einer seiner wichtigsten wirtschaftlichen Grundlage beraubt und man müsste tatsächlich den “Web-Link-Kommunismus” ausrufen, um Suchmaschinen vor den Berechnungsgrundlagen ihrer eigenen Link-Algorithmen zu schützen ;-)

Buying links is ADVERTISING. Wasn’t it the commercial nature of the web and the monetary value of the marketplace involved what gave that little idealistic search engine startup so much power in the first place? Why should link communism now be promoted for the sake of preserving the “non-biased editorial standards of algorithmic search results”?

Auch wenn das WWW zwar aus einer idealistischen (vielleicht z.T. sogar auch altruistischen) Motivation heraus entstanden sein mag, ist es inzwischen definitiv zu einer konsequent kapitalistisch konzipierten großen Finanz-Spielwiese mutiert.

Vor diesem Hintergrund macht die Google Warnung keine Backlinks (im Sinne von Werbung auf Drittseiten) zu kaufen keinerlei ökonomischen Sinn – ausser natürlich für die Suchmaschinen-Betreiber selbst. Die Haupteinnahmequelle von Google ist schließlich die Vermietung von Adwords/Adsense Linkwerbeplätzen!

Genausogut könnte Google auch direkt vorgeben, daß Radiowerbung das Website-Ranking negativ beeinflussen könnte, da auch auf diesem Wege “unverschämterweise” Kunden auf Websites geleitet werden, ohne Google dabei Umsätze über Adwords “zu bescheren”. Könnte vielleicht der nächste Schritt der ausufernden Google-Allmachtsphantasien sein ;-)

Nur weil Google & andere Suchmaschinen beschlossen haben, ihr Suchtreffer-Ranking hauptsächlich aus der Relevanz von Backlinks zu berechnen und sich von ihrem genutzten Algorithmus hinsichtlich Suchtreffer-Qualität “abhängig” gemacht haben, kann das doch nicht für Webmaster bedeuten, daß man keine Backlinks/Werbeplätze mieten darf, ohne “bedroht” zu werden oder gar das Suchmaschinen-Ranking der eigenen Site zu gefährden?

Mit derartigen Warnungen zeigen Suchmaschinenbetreiber unfreiwillig direkt auf ihren “wundesten Punkt”, den man ungehemmt “hinterfragen” sollte, da die Erkenntnisse durchaus auch für kleinere Website-Betreiber Chancen bieten, am riesigem (definitiv kapitalistisch orientiertem und völlig unkommunistischem ;-)) Suchmaschinenmarkt zu partizipieren – zumindest solange er in dieser Form noch existiert ;-)

… vive la link revolution – ignore googlevil – stop link communism … ;-)


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Am 08.04.06, 14:13 in Googlevil
von Frank veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare.
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von Deinem Blog aus "verewigen".
· Gelesen: 11533 · heute: 2


7 Kommentare zu "viva la link revolution ;-)"

  • […] Stuntdubl’er Todd greift den Gedanken auf und zerfleddert die Argumentation von Goolge auf sehr amüsante Art und Weise als unsinnigen “Link-Kommunismus” (leider nur auf Englisch). Frank vom SEO Marketing Blog hat dazu eine passende Übersetzung sowie noch eine Reihe von eigenen Punkten, die in die selbe Kerbe schlagen – und eine gewisse Doppelzüngigkeit von Google insbesondere im Hinblick auf AdSense entblößt. […]

  • […] Man kann von dieser Position der Suchmaschinen halten was man will (wie auch von einigen anderen doch sehr zweifelhaften Meinungen), es ist nun einmal deren Index, und daher können die Suchmaschinen machen, was sie wollen. Und das Suchmaschinen sich das Recht vorbehalten, Publisher und Werbetreibende abzustrafen, wenn ihnen etwas zu bunt wird, ist ebenfalls vielfach erwiesen. […]

  • […] Da in der letzten Woche in einigen SEO Blogs kontrovers zum Thema Backlinks mieten oder Linkmiete diskutiert wurde, möchte ich meinen Senf auch mal dazugeben und bei der Gelegenheit eine kurze Liste möglicher Backlink-Quellen aufzeigen. Kurz gesagt – ich kann keine Gefahren durch Suchmaschinen beim mieten oder vermieten von Backlinks erkennen, solange man das Ganze mit Köpfchen betreibt und evtl. sicherheitshalber auch noch auf natürlich wirkende & themenrelevante Verlinkung setzt. Unabhängig davon finde ich es gelinde gesagt skandalös von Google, das Vermieten von Textlinks zu verbieten, da Google selbst der größte welteite Vermieter von Textlinks ist. Wer nicht nachvollziehen kann, was ich meine – schonmal drüber nachgedacht, was Adwords oder Adsense ist??? Nicht mehr oder weniger als Textlink Vermarktung/Vermietung! Ich bin Verfechter von “freier (Link-)Liebe” ohne einseitige Einschränkung durch Google, dem Suchmaschinen-Monopolisten in Deutschland […]

  • […] Und gleich auch noch auf ein aktuelles SEO Thema hinzuweisen: Matt Cutts philosophiert gerade darüber, ob ein Spam-Formular für gekaufte Backlinks (paid links) eingeführt werden soll. Wat ein Kindergarten da bei den Google-spamhuntern. Betrifft irgendwie auch die bei Abakus entstandene Diskussion zum Thema – ich kann nur sagen: Viva la Link-Revolution, alles andere macht einfach keinen Sinn ;-) Weitere Infos zum Statement von Matt Cutts bei Jojo (mit schicken Beispielen ;-)) & hier & hier … Schönen Sonntag Abend noch … […]

  • Danke für die deutsche ausführliche Zusammenfassung, hast mir viel Arbeit erspart. Ich habe mir erlaubt, deinen Artikel in meinem Artikel zu verlinken – mit do-follow natürlich ;-).

  • 6. jan

    Hi leider wirken aber solche Drohungen bei machen Webmastern sehr, ist auch bei Linktausch der Fall, wenn dann die Fragen nach PR und den kleinen grünen Balken kommen

  • 7. Googlegegner

    Ich kann dem Kommentar zum Thema Abstrafung, Google-Page-Rank und Nofollow-Attribut nur zustimmen. Auch ich sehe das bereits seit Jahren genauso.

    Leider bleibt es bei Google allerdings nicht nur bei Drohungen. Die nach meiner Meinung bereits kriminell agierende Firma verdient mit den Inhalten von Webseiten Milliarden und behandelt die Autoren wie Untertanen. Es wird Zeit, dass sich die Internetgemeinde endlich gegen die schädliche Übermacht von Google wehrt.


Deine Ideen zum Artikel: viva la link revolution ;-)

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