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Google PPA (pay per action) Modell nach Abschluß der Beta-Phase abgeschafft …

Adwords Conversion Tracking und das PPA-Modell (Pay-per-action)

Viele Adwords-Kunden drängen schon lange darauf: Bezahlen pro Verkauf. Seit Mitte 2007 lief dazu bei Google der Pay-per-action Beta Test. Die ersten begeisterten Artikel dazu lauteten “Google Adwords bald komplett CPA-basiert? Nun ist die Beta-Phase vorbei und die ganze Sache wird… eingestampft.

Grundlage für eine erfolgsbasierte Adwords-Kampagne ist die Messung des Erfolgs (Conversion-Tracking). Der Adwords-Kunde definiert selber, was für ihn ein Erfolg ist.
Bei Shops ist die Sache einfach: Der erfolgreiche Verkauf. Im B2B-Bereich und bei Agenturen ist es häufig das erfolgreiche Ausfüllen und Abschicken des Kontakt-Formulars. Letztlich ist jede Page einer Site trackbar: Ein kleiner Java-Script reicht aus, und schon sieht man welche Klicks zum gewünschten Erfolg führen.

Letztlich kann man meistens nur durch Nutzung des Conversion-Tracking eine erfolgreiche Adwords-Kampagne betreiben. Nur so sieht man, welche Keywords auch wirklich zu Verkäufen führen. Trotzdem wird in der Mehrzahl der Adwords-Accounts (die ich kenne) kein Conversion-Tracking betrieben. Die Adwords-Kunden freuen sich über viel Klicks… und haben keine Ahnung, welcher Bereich sich wirklich lohnt.

Oft kommt es zu bösen Überraschungen, wenn ich den Kunden das Tracking nahe lege. Ich höre dann: „Waaaas, so teuer kommt mich ein Verkauf über Google? Das rechnet sich ja überhaupt nicht!“
Stimmt leider, muss ich da sagen. Da muss wohl dringend der Adwords-Account optimiert werden!

Wenn man seine Conversions trackt, möchte man auch gerne pro Conversion bezahlen. Ich weiss, was ich an einem Verkauf eines Produkts verdiene und ich kenne meine sonstigen Kosten. Daraus kann ich errechnen, was ein Verkauf maximal kosten darf. Analog weiss ich, was mir als B2B-Dienstleister ein Kontakt zu einem neuen Kunden etc. wert ist. Genau diese Maximalkosten möchte ich bei Google angeben können.

Dieses Modell heisst PPA-Modell (Pay-per-action). Die PPA-Kampagnen hatten noch eine Reihe Vorteile gegenüber „normalen“ CPC oder CPM-Kampagen. Beispielsweise konkurrierten sie nicht mit letzeren. Auch gab es ein ganz neues Anzeigenformat, die „Text-Links“ mit denen Links aus Website-Texten heraus realisiert werden konnten.

Wie häufig bei Adwords-Neuerungen wurde die Sache zunächst im Content-Netzwerk getestet. Das wird dann wahrscheinlich auch sehr interessant für die Publisher (AdSense-Partner von Google) gewesen sein. Ich vermute es zumindest, denn ich bin kein AdSense-Partner. Angeblich konnten die Partner sehr genau aussuchen, welche PPA-Partner sie auf ihren Sites einbinden usw.

Die Betaversion von Preis-pro-Aktion (Pay-per-Action – PPA) wird in der letzten Augustwoche 2008 eingestellt. Nach diesem Datum sind Ihre Preis-pro-Aktion-Kampagnen und -Anzeigen nicht mehr aktiv. Falls Sie dauerhafte Datensätze Ihrer Preis-pro-Aktion-Daten behalten möchten, exportieren Sie sie aus dem Berichtcenter, bevor alle Daten zu entsprechenden Kampagnen in der letzten Oktoberwoche entfernt werden.

Was am 21.6.2007 so hoffnungsvoll als „Zukunft der Suchmaschinenwerbung“ begonnen hatte, ist nun schon wieder zu Ende? Alle sind begeistert und Google schafft die Sache ab?


Nein, es sind nicht alle begeistert – es wird auch von eine Faker-Quote von über 90% berichtet.
Ja, Google schafft die Sache ab, weil:

Aufgrund der kürzlich erfolgten Übernahme von DoubleClick durch Google gehört jetzt auch das Performics-Partnernetzwerk zu Google. Um unsere Angebote zusammenzulegen, stellen wir den Preis-pro-Aktion-Betatest von AdWords allmählich ein und nehmen das Produkt während der letzten Augustwoche aus dem Programm.

Ein Trostpflaster für alle PPA-Fans bleibt: CPA! (Cost-per-Acquisition, Preis-pro-Akquisition). Dabei gibt man mit dem Conversion-Optimierungstool ein maximales CPA-Gebot für Anzeigen im Such- und Content-Werbenetzwerk von Google an. Bei jeder Auktion versucht das Tool, das optimale Preis-pro-Klick-Gebot (Cost-per-Click – CPC) als Äquivalent zu ermitteln.
Es sind also keine „echten“ PPA-Anzeigen – Google versucht nur, ein PPA-Ziel zu erreichen. Auch das Performics-Partnernetzwerk wird als Partnernetzwerk von Google weiter betrieben und kommt wohl bald nach Deutschland. Dann werden wohl wieder echte PPA-Anzeigen möglich werden.


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Am 02.07.08, 00:42 in Google SEO
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1 Kommentar zu "Adwords Conversion Tracking und das PPA-Modell (Pay-per-action)"

  • 1. Ralf Biegel

    Das tracken von Adwords kann auch mit dem Telefon Tracking realisiert werden. Die “Adwords” werden hier mittels Rufnummern synchronisiert. Ein spezieller Server kann dann die getrackten Rufnummernverbindungen online ausgeben. Telefon Tracking ist hier der Schlüssel für effiziente Kampangnen.


Deine Ideen zum Artikel: Adwords Conversion Tracking und das PPA-Modell (Pay-per-action)

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